USA: Keine Quarantäne bei Einreise

2. Dezember 2021 Aus Von Gerlach

Wegen der neuen Omikron-Variante verschärfen die USA wie angekündigt ihre Einreiseregeln – und zwar schon ab nächster Woche. Die Einführung einer Quarantäne für internationale Gäste ist entgegen ersten Befürchtungen der Reisebranche aber vorerst kein Thema.

Wie das Weiße Haus ankündigt, wird allerdings die Testfrist verkürzt: Ab Anfang kommender Woche müssen alle Einreisenden einen negativen Corona-Test vorlegen, der maximal 24 vor der Abreise durchgeführt worden ist. Bislang gilt eine Frist von drei Tagen. Bereits seit der Grenzöffnung Anfang November gilt, dass Ausländer in der Regel eine vollständige Covid-19-Impfung nachweisen müssen, bevor sie eine Flugreise in die USA antreten können.

Noch gestern gab es Medienberichte, wonach die Biden-Regierung auch eine siebentägige Quarantäne für Einreisende sowie und zusätzliche verpflichtende Tests einige Tage nach der Ankunft in Betracht ziehe. Dies hätte Reisen in die Vereinigten Staaten auf einen Schlag wieder deutlich unattraktiver gemacht und wäre ein herber Rückschlag für den gerade wieder angelaufenen USA-Tourismus gewesen.

Auch Kanada plant Verschärfungen

Weiterhin kündigte Washington an, die Maskenpflicht in Flugzeugen, Zügen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln mindestens bis zum 18. März 2022 zu verlängern. Wer sich nicht daran hält, dem drohen hohe Strafen zwischen 500 und 3.000 Dollar. Die neuen Regelungen sind Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets der US-Regierung zur Corona-Bekämpfung im kommenden Winter.

Inzwischen wurde bekannt, dass offenbar auch Kanada kurzfristige Reiseverschärfungen plant, um die Verbreitung den neuen Virusvariante einzudämmen. Die Rede ist von einer Testpflicht bei der Ankunft sowie eine kurzzeitige Quarantäne, bis das negative Ergebnis bekannt ist.

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