USA-Flüge: Airlines reagieren auf Einreisestopp

13. März 2020 Aus Von Gerlach

Nach dem von den USA verhängten Einreisestopp für europäische Reisende passen europäische Airlines ihr transatlantisches Flugprogramm an. 

So dünnt die Lufthansa Group ihr Streckennetz aus. Flüge von Frankfurt nach Chicago und New York-Newark, von Zürich nach Chicago und Newark, von Wien nach Chicago und von Brüssel nach Washington sollen auch über den 14. März hinaus stattfinden, um zumindest einige US-Strecken aus Europa aufrechtzuerhalten. 

Derzeit arbeiteten die LH-Fluglinien Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines an der Erstellung eines entsprechenden Sonderflugplanes, wie der Konzern weiter ankündigt. Fluggäste können über die angeflogenen Drehkreuze weiterhin Ziele innerhalb der USA mit einem Anschlussflug des Partners United Airlines erreichen.

Darüber hinaus werden alle anderen US-Flüge bis auf Weiteres eingestellt, auch alle Abflüge ab München, Düsseldorf und Genf. Kanada-Ziele hingegen werden unverändert bedient.

Die Airline-Gruppe Air France/KLM will hingegen möglichst viel USA-Flüge aufrechterhalten. Vom 14. bis einschließlich 28. März plant Air France, die Destinationen Atlanta, Chicago, Detroit, Los Angeles, New York-JFK, San Francisco und Washington weiter zu bedienen. Derzeit klärt die Airline mit den US-Behörden ab, ob auch die Verbindungen nach Miami, Boston und Houston beibehalten werden können.

Die Konzernschwester KLM wird nach derzeitigem Stand ebenfalls die Verbindungen zu Destinationen in den USA aufrechterhalten – auch, um Kunden die Möglichkeit zur Heimreise zu geben, heißt es.

Darüber hinaus arbeiten die beiden Fluglinien mit ihren Partnern Delta Air Lines und Virgin Atlantic an der Umsetzung eines neuen Flugplans für die Sommersaison ab 28. März.

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