Unesco zeichnet deutsche Städte aus

26. Juli 2021 Aus Von Gerlach

Sie liegt in Hessen, gilt als Zentrum des Jugendstils und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Kunst- und Theaterfreunde: die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Jetzt hat die Unesco das Jugendstil-Ensemble auf der Darmstädter Mathildenhöhe als neues Welterbe ausgezeichnet. 

Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt besteht aus Hochzeitsturm, Ausstellungsgebäude, Museum Künstlerkolonie, Platanenhain und Künstlerhäusern. Sie wurde im 19. Jahrhundert als Garten des großherzoglichen Hofes angelegt. Namensgeberin war Mathilde Karoline Friederike von Wittelsbach, Gemahlin von Großherzog Ludwig III.

1899 gründete Großherzog Ernst Ludwig die Künstlerkolonie mit dem Ziel, Kunst und Leben zusammenzuführen. Im Zuge von vier Ausstellungen entstanden mehrere zukunftsweisende Bauten – ein wunderschönes Ensemble, das einen Besuch wert ist.

Den Titel verliehen bekamen zudem die deutschen Städte Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen. Sie wurden zusammen mit acht anderen europäischen Kurorten als „Große Bäder Europas“ in die Welterbe-Liste aufgenommen. Zu den Großen Bädern zählen außerdem Franzensbad, Karlsbad und Marienbad in Tschechien, Baden in Österreich, Spa in Belgien, das französische Vichy, Montecatini in Italien und Bath im Vereinigten Königreich.

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