Überbrückungshilfe III Plus soll kommen

9. Juni 2021 Aus Von Gerlach

Die Bundesregierung will die Wirtschaftshilfen für besonders belastete Unternehmen in der Corona-Krise verlängern. Das berichten sowohl die Nachrichtenagentur „dpa" als auch das „ARD-Hauptstadtstudio" und berufen sich auf Regierungskreise. Die Überbrückungshilfe III soll demnach als „Überbrückungshilfe III Plus“ bis Ende September 2021 fortgeführt werden. Derzeit ist die Überbrückungshilfe III bis Ende Juni befristet. 

Darüber hinaus sollen Anreize geschaffen werden, dass Unternehmen möglichst frühzeitig wieder öffnen, um so wieder selbst Geld verdienen zu können. Betriebe sollen laut „dpa“ eine Personalkostenhilfe, einen Zuschuss zu den Personalkosten, erhalten, wenn sie ihre Mitarbeiter früher aus der Kurzarbeit holen – oder wenn sie Beschäftigte neu einstellen. Zudem soll es Anpassungen bei der Neustarthilfe geben. 

Laut einem Bericht von „tagesschau.de“ soll der Zuschuss an Soloselbstständige, die von der Corona-Pandemie schwer betroffen sind, erhöht werden. Sie erhalten bislang bis zu 7.500 Euro, eine Summe, die die Regierung erhöhen will. Für die ersten drei Quartale des Jahres sollen Soloselbstständige künftig bis zu 12.000 Euro bekommen. 

Kurzarbeiterregelung: Bundesarbeitsminister legt Verordnung vor

Hintergrund der Neuregelung ist auch die Verlängerung des erleichterten Zugangs zum Kurzarbeitergeld bis Ende September. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wird dazu dem Bundeskabinett am Mittwoch (9. Juni 2021) eine entsprechende Verordnung vorlegen. Beschäftigungsverhältnisse sollen so stabilisiert und Arbeitslosigkeit und Insolvenzen „möglichst“ vermieden werden, heißt es in der Begründung.

Vor allem finanziell stark belastete Betriebe beispielsweise im Einzelhandel, in der Tourismusbranche und dem Hotel- und Gaststättengewerbe benötigten weiterhin einen erleichterten Zugang zur Kurzarbeit. 

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