TUI setzt größten Teil des operativen Geschäfts aus

16. März 2020 Aus Von Gerlach

TUI zieht wegen der Coronakrise drastische Konsequenzen: Wie der Konzern am Sonntagabend mitteilte, habe man „in Übereinstimmung mit der Vorgabe der jeweiligen Regierungen“ beschlossen, den größten Teil aller Reiseaktivitäten, einschließlich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb, bis auf weiteres auszusetzen.

Bis der „normale Geschäftsbetrieb“ wieder aufgenommen werden könne, habe man beschlossen, Staatsgarantien zur Unterstützung des Unternehmens zu beantragen.

Darüber hinaus habe der Vorstand beschlossen, die im Februar veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückzuziehen (siehe hier). Eine neue Prognose werde nicht abgegeben.

Wie TUI mitteilt, verfügt der Konzern über Finanzmittel und verfügbare Kreditfazilitäten in Höhe von etwa 1,4 Milliarden Euro. Vor Ausbruch des Virus habe die Umsatzentwicklung den Erwartungen entsprochen. „Wir ergreifen einschneidende Kostenmaßnahmen, um die Auswirkungen auf unser Ergebnis abzumildern“, heißt es.

Mit der Aussetzung des operativen Geschäfts soll ein Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen geleistet werden, die Ausbreitung des Virus abzuschwächen.

Die Auswirkungen seien beispiellos. Die Situation werde kontinuierlich bewertet. „Der Konzern prüft eine Vielzahl von Maßnahmen zur Unterstützung unserer Kunden, Kollegen und Stakeholder.“

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