TUI Group: Hohe Verluste, höhere Preise

8. Dezember 2021 Aus Von Gerlach

Der TUI Konzern hat im Geschäftsjahr 2020/2021 hohe Verluste gemacht. Der Umsatz sank gegenüber dem bereits schwachen Vorjahr um weitere 40 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Im Vor-Corona-Geschäftsjahr 2018/2019 betrug der Umsatz noch knapp 19 Milliarden Euro. Vor Steuern und Zinsen fiel im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Verlust von zwei Milliarden Euro an. Im gesamten Geschäftsjahr 2021 reisten 5,4 Millionen Gäste mit TUI.

Im vierten Quartal hat das Geschäft von TUI analog zur gesamten Branche zwischenzeitlich deutlich an Fahrt aufgenommen. So wurde der Umsatz mit 3,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal nahezu verdreifacht.

Und auch die Vorzeichen für 2022 stünden gut, betont TUI-Chef Fritz Joussen. Für das erste Quartal seien bereits 69 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Für den Sommer hofft Joussen sogar, dass TUI „ein weitgehend normalisiertes Buchungsniveau erreichen“ werde.

Aktuell verzeichnet TUI für den Winter 2021/2022 und den Sommer 2022 etwas mehr als vier Millionen Buchungen. Man plane derzeit für die Kapazität im Winter mit einem Korridor von 60 bis 80 Prozent des Vor-Corona-Jahres. Keinen Hehl mach Joussen daraus, dass Reisen teurer wird: Die Durchschnittspreise für den Winter liegen seinen Angaben zufolge um 15 Prozent über dem Vorkrisenjahr, für den Sommer sogar um 23 Prozent.

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