TUI-Franchiser starten mit Omnichannel

28. Oktober 2020 Aus Von Gerlach

TUI Deutschland setzt auch künftig auf ein starkes Franchise-System mit den Marken First, TUI Reisecenter und Hapag-Lloyd Reisebüro. Die Büros seien „zentraler Bestandteil“ der Vertriebsstrategie, betonte Vertriebschef Hubert Kluske auf der digitalen Jahrestagung der Reisebüro-Kette.

An der nahmen mehr als 300 Franchise-Partner teil, neben Live-Chats gab es eine Reisemesse sowie diverse Vorträge und Workshops. In letzteren ging es auch um das viel diskutierte Omnichannel-Konzept von TUI, das ab sofort mit ersten Franchise-Partnern getestet wird.
 

Omnichannel-Konzept startet

Aus Sicht von Kluske ist der Omnichannel-Ansatz „einer der wichtigsten Eckpfeiler“ in der Zusammenarbeit zwischen TUI und den angeschlossenen inhabergeführten Büros. „Was in unseren Filialen bereits etabliert ist, wird nun auch gemeinsam mit unseren Franchise-Partnern umgesetzt. Gemeinsame Permissions ermöglichen den Einstieg in das informationsgestützte Verkaufen“, kündigte er während der Tagung an.
 
Der Startschuss für das Pilotprojekt ist bereits gefallen, mit dabei sind 30 Büros. Um sie schnellstmöglich ins Thema einzuarbeiten, wurden sieben Außendienstmitarbeiter zu Omnichannel-Coaches ausgebildet. Ihre Aufgabe ist es, die Teilnehmer in technischen, rechtlichen und organisatorischen Fragen zu schulen.
 

Testphase bis Ende des Jahres

Die Testphase soll bis Ende 2020 laufen. In dieser Zeit sollen die Büros zunächst die Werbeerlaubnis ihrer Kunden sammeln. Auf dieser Basis werden die Daten der Kunden durch TUI analysiert, angereichert und für die aktive Kundenansprache aufbereitet. Kluske zufolge sollen die Reisebüros damit in die Lage versetzt werden, „ihren Kunden im richtigen Moment maßgeschneiderte Angebote zu unterbreiten“.

Anschließend soll die Omnichannel-Partnerschaft auf alle anderen interessierten Franchise-Partner ausgeweitet werden. Ziel sei, „zusammen die beste Verkaufsorganisation in Deutschland zu bilden und auf Augenhöher mit erfolgreichen Onlinern“ zu agieren, sagt Franchise-Chef Peter Wittmann. Möglich werden soll dies „durch perfekte Kundeninformationen und eine aktive Kundenansprache über alle Kanäle“.

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