Tansania/Kenia: Spezialisten starten Afrika-Reisen

6. August 2020 Aus Von Gerlach

Auch wenn derzeit noch unklar ist, ob die bis 31. August geltende Reisewarnung für Länder in Afrika aufgehoben oder weiter verlängert wird, bieten einige Spezialveranstalter ab September wieder Touren nach Tansania und Kenia an. Das teilt die Initiative Voice4Africa mit.

Unter den Spezialisten befinden sich auch Akwaba Afrika und Elangeni African Adventures, die im Juni im Zusammenschluss mit weiteren Veranstaltern gegen die pauschale Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vor das Verwaltungsgericht Berlin und nach einer Niederlage in die nächst höhere Instanz gezogen waren (siehe hier).

Wann es ein Urteil geben wird, ist unklar. „Ich gehe nicht davon aus, dass es noch im August gefällt wird“, sagt David Heidler, Chef von Akwaba Afrika. Daher habe man Tatsachen schaffen wollen. „Wir nehmen unser Schicksal nun selbst in die Hand und machen das, was wir am besten können: Reisen verkaufen.“ Und zwar in Länder, in denen dies auch zu Corona-Zeiten gut möglich sei.

„Wir prüfen sehr genau, um unseren Gästen einen sicheren und durchweg positiven Urlaub zu gewährleisten“, sagt Jörg Ehrlich, Geschäftsführer von Diamir Erlebnisreisen. Das sei unter anderem in Tansania und Kenia möglich. Denn die Länder haben umfassende Hygiene-Konzepte erarbeitet und tragen zudem das Label „Safe Travels“ des World Travle & Tourism Council.

Darüber hinaus seien die Bedingungen vor Ort für sicheres Reisen gut: „Die Lodges sind weitläufig und viele Ausflüge werden in offenen Geländewagen durchgeführt“, fügt Heidler hinzu – ideal für Social Distancing. Deshalb haben sich neben Diamir und Akwaba Afrika auch Abendsonne Afrika, African Dreamtravel, AT Reisen, Venter Tours und weitere Spezialisten entschieden, ab September Reisen zunächst in diesen beiden Länder durchzuführen. Um einreisen zu können, müssen Touristen einen aktuellen negativen PCR-Test vorweisen.

Initiatorin der Task Force Voice4Africa ist Hanna Kleber, Geschäftsführerin der PR- und Kommunikationsagentur KPRN Network. Hintergründe zu der Initiative finden Sie unter www.voice4africa.de.

 
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