Sunny Cars: September war Spitzenmonat

30. September 2021 Aus Von Gerlach

Die Hauptbuchungszeit von Mietwagen hat sich in diesem Jahr zeitlich verlagert – dies berichtet zumindest der führende Mietwagen-Broker Sunny Cars. „Wir verzeichnen eine klare Verlängerung des Reisesommers“, sagt Geschäftsführer Kai Sannwald. Für den Mietwagenanbieter sei der September der stärkste Monat gewesen. So habe das Buchungsvolumen in diesem Monat sogar kurzfristig das Aufkommen im Vergleichszeitraum aus dem Vorkrisenjahr 2019 übertroffen.

„Drastische Veränderung“ bei den Preisen

Zudem sei das Buchungsverhalten der Kunden sehr kurzfristig: Mehr als 75 Prozent der Mietwagen wurden im Sommer mit Abholtermin im gleichen oder folgenden Monat getätigt. Die gleiche Entwicklung gab es auch bei vielen Pauschalreiseveranstaltern.

„Die immer wieder geänderten Reisehinweise des Auswärtigen Amts für beliebte Urlaubsziele bis hin zu kurzfristig ausgesprochenen Reisewarnungen waren entscheidende Faktoren für die langsame und verschobene Entwicklung zur späten Buchung“, so Sannwald weiter. In den dann folgenden Wochen sei es nach den Bestimmungslockerungen zu einem Anstieg bei den Mietwagenbuchungen gekommen.

Laut Sunny Cars gab es im Reisejahr 2021 außerdem eine „drastische Veränderung“ bei den Mietwagenpreisen. Speziell bei den stark nachgefragten Ländern wie im Mittelmeerraum lagen sie um bis zu 40 Prozent höher als in der Vergangenheit.

Hohe Storno-Quote

Zudem habe es in diesem Sommer eine signifikant hohe Zahl an Stornierungen gegeben. So lag die Storno-Quote zwischen Juni und August bei 30 Prozent. Sunny Cars sieht die Ursachen dafür bei den stetigen Veränderungen der Reisehinweise, den Corona-Bestimmungen und den Verfügbarkeiten der lokalen Mietwagenanbieter.

Einige Mietwagenpartner von Sunny Cars vor Ort hätten ihre Flotten aufgrund der Pandemie aber auch wegen eines stagnierenden Angebots an Neuwagen reduziert. Dadurch seien die Preise in den wichtigen Zielgebieten deutlich angestiegen. „Dieser Trend kann sich auch noch viele weitere Monate hinziehen“, warnt Kai Sannwald.
 

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