Südliches Afrika: Veranstalter sagen Reisen ab

30. November 2021 Aus Von Gerlach

Nach der Einstufung von acht Ländern im Südlichen Afrika als Corona-Virusvariantengebiet sagen Veranstalter Reisen ab. 

So hat DER Touristik die Reisen aller Veranstaltermarken in die als Virusvariantengebiete eingestuften Länder und Regionen bis zum 15. Dezember 2021 gestrichen. Gezahlte Beträge werden zurückerstattet. Da die ganze Lage dynamisch sei, greife für das weitere Vorgehen nach dem genannten Zeitraum eine stufenweise Bewertung auf Basis der Einstufung durch das RKI und die offiziellen Gremien, heißt es vom Reisekonzern.

TUI storniert derweil aufgrund der aktuellen Corona-Lage alle Reisen bis einschließlich 31. Dezember nach Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe.

Bei Studiosus sollten in den nächsten Tagen Gäste der Unternehmensgruppe ins Südliche Afrika starten. „Hier sehen wir uns unter Verweis auf die Neubewertung des RKI und die damit einhergehenden Reisewarnungen gezwungen, die Reisen abzusagen“, heißt es aus München. Da man nicht von einer raschen Verbesserung der Situation ausgehen könne, werde man auch die für den Jahreswechsel geplanten Reisen in die Region absagen.

Auch Erlebnisreisespezialist Chamäleon hat alle Reisen ins Südliche Afrika bis Mitte Januar 2022 abgesagt. Die Gäste können je nach Wunsch umbuchen, ein Reiseguthaben annehmen oder den Reisepreis erstattet bekommen.

Ikarus Tours sagt laut dem stellvertretenden Geschäftsführer Ralf Huber ebenfalls die Buchungen „der nächsten Wochen“ ab. „Die Nachfrage nach dem Südlichen Afrika ist jetzt wieder komplett eingeschlafen“, bedauert er. „Das wird erstmal so bleiben, bis Klarheit über die Virusmutationen besteht.“

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