Studiosus halbiert Umsatzstaffeln

10. August 2020 Aus Von Gerlach

Um den Reisebüros den Start ins neue Geschäftsjahr zu erleichtern, hat Studiosus „die Zeit ein wenig zurückgedreht“. Agenturen, die für 2020 mit einer Basisprovisionsklasse von zehn Prozent eingestuft waren, bleiben dies auch 2021 – unabhängig davon, wie das aktuelle Geschäftsjahr am Ende gelaufen ist.

Wer mit sieben Prozent eingestuft war, 2020 aber die Mindestumsatzgrenze von 12.500 Euro überschritten hat, wird 2021 ebenfalls von Anfang an mit zehn Prozent eingestuft. Da eine Studiosus-Buchung im Schnitt bei 4.500 Euro liegt, ist die neue Mindestumsatzgrenze meist mit drei Buchungen erreicht.

Mit welcher Entwicklung die Tourismusbranche im kommenden Jahr rechnen kann, weiß niemand. „Das ist noch mehr Glaskugelgucken als sonst immer“, so Studiosus-Vertriebschef Guido Wiegand. Studiosus orientiert sich daher am Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes. Das geht in einem Szenario, das Wiegand für realistisch hält, für den internationalen Tourismus 2021 von einem Umsatzrückgang von 50 Prozent im Vergleich zu 2019 aus.

Daher hat der Anbieter für das kommende Geschäftsjahr, das bei den Münchnern deckungsgleich ist mit dem Kalenderjahr, alle Umsatzstaffeln halbiert, „damit Reisebüros so schnell wie möglich die gleichen Provisionsstufen erreichen können wie vor Corona“, so Wiegand.

Mit den Zusatzangeboten Partnerbonus und der Premium-Partnerschaft können Agenturen in der Spitze bis zu 14 Prozent Provision erhalten. Auch beim Partnerbonus sind die Hürden nun niedriger: So können sich Büros mit einem Mindestumsatz von 20.000 Euro im Jahr 2020 (vorher 40.000) für das Programm qualifizieren und müssen weniger Maßnahmen erfüllen, für die es aber höhere Provisionssätze gibt.

Mehr zum Provisionsmodell von Studiosus lesen Sie hier in unserem aktuellen E-Paper.
 

 
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