Studien- und Erlebnisreisen: Hoffen auf die Fernstrecke

12. November 2021 Aus Von Gerlach

Die Veranstalter von Studien- und Erlebnisreisen berichten allenthalben von einer starken Nachfrage. Diese übersetzt sich aber bisweilen nicht in derselben Stärke auch in Buchungen. Die Kunden bleiben verunsichert, die Beschränkungen, die mit dem Reisen gegenwärtig einhergehen, sind zu unübersichtlich.

Gute Vorausbuchungen gibt es für Europa. Die Kurzstrecke wird mutmaßlich auch 2022 vorerst Zugpferd bleiben. Christoph Albrecht, Geschäftsführer des Kleingruppen-Spezialisten SKR Reisen, berichtet, dass Europa insgesamt „praktisch auf Vor-Corona-Niveau, mit dem Buchungsstart für 2022 sogar darüber“ liege. Ihm zufolge zeichne sich aber auch ein Aufschwung der Mittelstrecke ab, etwa im Orient. Das beobachtet auch Manfred Häupl, Chef von Hauser Exkursionen. Auch für Afrika zeige der Trend nach oben.

Einige Veranstalter nehmen hingegen schon die Langstrecke ins Visier – allmählich. Von der Öffnung der USA erhofft sich Gebeco-Geschäftsführer Michael Knapp eine Signalwirkung für weitere Fernreisedestinationen. Eine starke USA-Nachfrage beobachtet etwa Barbara Glanz, B2B-Europa-Managerin von Intrepid Travel – und wachsendes Interesse an Japan, Indien und Peru.

Markus Daldrup, Geschäftsführer des auf Best-Ager-Reisen spezialisierten Veranstalters Trendtours, erwartet, „dass die Fernreise im kommenden Jahr mit Wucht zurückkommen wird.“ Die Vorausbuchungen für Touren nach Nordamerika, Südafrika, an die Seidenstraße oder auch nach Kuba, Singapur und Malaysia seien bereits jetzt gut. Felix Willeke, Chef von Lernidee Erlebnisreisen, bestätigt: Für ferne Gefilde seien die Signale und Vorausbuchungen „gut bis sehr gut.“ Durch die aufgestauten Urlaubswünsche „scharren die Menschen regelrecht mit den Füßen“, so Willeke.

Mehr zu Studien- und Erlebnisreisen lesen in unserem Themenschwerpunkt in der neuen ta-Ausgabe 43-44/2021, die nächste Woche erscheint.

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