Studie: Urlauber uneins über Corona-Impfung

18. Dezember 2020 Aus Von Gerlach

Der Start der Impfung gegen das Covid-19-Virus rückt näher. Die Impfung wird sich auch auf das Reiseverhalten auswirken. Eine aktuelle Studie der Ergo-Reiseversicherung fand heraus, dass sich deutsche Urlauber gespalten über die Möglichkeit einer Impfung zeigen. Das Positive: 36 Prozent der Befragten wollen sich auf jeden Fall impfen lassen, sobald ein Impfstoff erhältlich ist.

Was ist aber mit denjenigen, die einer Impfung ablehnend gegenüberstehen? Im Hinblick auf das Reisejahr 2021 und bezogen auf Aussagen von Reiseunternehmen und Zielen, die bereits über eine Impfpflicht für Urlauber nachdenken, sieht das Stimmungsbild so aus: Wenn für ein bestimmtes Reiseziel eine Impfpflicht aufgelegt wird, würde sich ein Viertel dieser Befragten für ein anderes Ziel entscheiden.

Auch die Behauptung, dass Urlauber für einen Besuch in ihrem Lieblingsziel alles in Kauf nehmen würden, stimmt nicht: Nur zwölf Prozent der Umfrageteilnehmer könnte eine Impfplicht im gewünschten Reiseland dazu veranlassen, sich doch noch impfen zu lassen.

Niederschmetternd für die Branche ist folgender Punkt: 22 Prozent der Befragten hegen laut der Umfrage sowieso keine Reisepläne für das kommende Jahr.

Birgit Dreyer, Ergo-Reiseexpertin, kommentiert die Studie folgendermaßen: „Derzeit erscheinen die Deutschen bei der Frage nach der Corona-Impfung noch zwiegespalten.“ Die aktuell überwiegende Skepsis vor der neu entwickelten Impfung könne in den kommenden Monaten nachlassen, wenn die ersten Impfungen erfolgreich und ohne nennenswerte Nebenwirkungen verlaufen sind.

Die repräsentative Umfrage wurde unter 2.000 Teilnehmern durchgeführt.

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