Storno-Provision: Schutz von RCCL, Korrektur von NCL

26. März 2020 Aus Von Gerlach

Der Kreuzfahrtkonzern Royal Caribbean Cruises zeigt sich in der Corona-Krise solidarisch. In einem Schreiben an die Vertriebspartner sichert die Reederei – die ihre eigene Liquidität, wie berichtet, mit einem Milliardenkredit absichert – den Reisebüros die Provisionen für stornierte und zukünftige Ersatzreisen zu.

„Wir wissen, wie schwierig diese Zeiten sind und wie sehr Sie sich bemühen, Ihre Kunden zu betreuen“, heißt es in dem Brief. „Deshalb möchten wir sicherstellen, dass Sie entsprechend entschädigt werden.“ Die Einnahmen aus der Basisprovision würden nicht nur für die stornierte Kreuzfahrt, sondern auch für die neue Reservierung geschützt, bei der der „Future Cruise Credit“ angewendet wird. Dieses Guthaben für eine spätere Kreuzfahrt beträgt 125 Prozent des bereits gezahlten Reisepreises und wird den Gästen automatisch per E-Mail zugesandt.

Kunden, die ihre Reise lieber stornieren möchten, können sich ihren Reisepreis zu 100 Prozent zurückerstatten lassen. Es gebe aber keinen Grund, diese Entscheidung zu überstürzen, betont die Reederei. Anträge auf Rückerstattung seien bis Ende 2021 verfügbar.

Die Storno-Regelung gilt auch für die jüngste Tochter von Royal Caribbean, Silversea Cruises. Die Luxusmarke hatte dies bereits Mitte März mitgeteilt (siehe hier).

Derweil hat Norwegian Cruise Line eine Mitteilung bezüglich Storno-Provisionen richtiggestellt. Zunächst hieß es, die Provisionen für stornierte Kreuzfahrten würden „gemäß den normalen Richtlinien geschützt“. Nun teilt die Reederei mit: „Die Provisionen der Reisepartner können von diesen einbehalten werden, wenn diese Reisen bereits bezahlt wurden.“

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