Spanien: Stornowelle bleibt aus

20. August 2021 Aus Von Gerlach

Seit dem 26. Juli ist ganz Spanien nun Hochrisikogebiet, doch die Stornoquote fällt niedriger aus als erwartet. Dies berichtet zumindest Andreas Rüttgers, Touristik-Leiter bei Schauinsland-Reisen. Denn für geimpfte und genesene Erwachsene ändert sich nichts, nur ungeimpfte Erwachsene und Kinder müssen mindestens fünf Tage in Quarantäne. 

TUI hat indes eine „kurzzeitige Buchungszurückhaltung“ beobachtet, ähnlich auch FTI. „Eine Stornierungswelle hat es aber nicht gegeben“, berichtet FTI-Manager Manuel Morales. „Die Buchungen von Erwachsenen bleiben uns zum Großteil erhalten. Und Anex-Manager Michael Berndroth fasst es so zusammen: „Der Branche hilft, dass viele Deutsche geimpft sind und auch reisen wollen.“

Impfquote in Spanien steigt

Aktuell sinken zum Glück die Covid-Zahlen und die Impfquote steigt. „Derzeit sind 61 Prozent der erwachsenen Spanier voll geimpft, bis Ende August werden es 70 Prozent sein“, berichtet Arturo Ortiz, Chef des Spanischen Fremdenverkehrsverbandes Turespana in Deutschland. Er hofft, dass einzelne spanische Regionen bald vom Hochrisikogebiet ausgenommen und im Herbst und Winter viele Deutsche nach Spanien reisen werden. Für die wichtige Saisonverlängerung verhandeln Veranstalter mit Airlines und Hoteliers.

Denn auch wenn die Veranstalter in diesem Jahr von vielen Buchungen vor allem für Mallorca sprechen – der Abstand zur Vor-Corona-Zeit ist gewaltig. „Von Januar bis Juni waren 1,7 Millionen Deutsche bei uns“, berichtet Ortiz. „Das hört sich zwar viel an, aber wir haben zwei Drittel der deutschen Gäste im Vergleich zu 2019 verloren.“

Mehr zu Spanien lesen Sie im Themenschwerpunkt in der kommenden Ausgabe von touristik aktuell (ta 33-34/2021), die Anfang nächster Woche erscheint.
 

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