Spanien: Maske in öffentlichen Bereichen

19. August 2020 Aus Von Gerlach

Nach den Balearen haben auch die Kanaren und das spanische Festland einen Mund-Nase-Schutz in öffentlichen Räumen eingeführt. Das heißt, dass eine Schutzpflicht besteht, sobald man den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht gewährleisten kann. In Galizien und Andalusien besteht die Pflicht auch am Strand.

Darüber hinaus darf in öffentlichen Bereichen nicht mehr geraucht werden, sofern ein Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann.

Geregelt wurde auch, dass alle Diskotheken und Nachtbars geschlossen bleiben müssen. Restaurants und sonstige Lokale müssen spätestens um ein Uhr nachts schließen, nach Mitternacht dürfen keine neuen Gäste mehr eingelassen werden. Sich alternativ mit einer Flasche Wein und Gläser an den Strand zu setzen ist nicht möglich, denn alkoholische Getränken dürfen nicht in öffentlichen Bereichen getrunken werden. Weitere Infos über die spanischen Maßnahmen siehe hier.

Laut Reiserechtler Ernst Führich muss der Urlauber die mit dem Mund-Nasen-Schutz verbundenen Unannehmlichkeiten ersatzlos hinnehmen. „Es gibt weder eine Preisminderung und schon gar nicht ein kostenfreies Kündigungsrecht bei Pauschalreisen“, so Führich weiter. Der Mundschutz diene zu Hause in Deutschland und am Urlaubsort der persönlichen Sicherheit vor einer Infektion. Dieses persönliche Risiko auf den Veranstalter abzuwälzen, sei nicht interessengerecht.

 
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