Spanien: „Licht am Ende des Tunnels“

9. März 2021 Aus Von Gerlach

Mehr als elf Millionen Deutsche machten 2019 Urlaub in Spanien, 2020 waren es gerade einmal 2,4 Millionen: Die Corona-Krise trifft vor allem typische Urlaubsländer besonders hart. Doch es gibt Hoffnung: Die Zahl der Impfungen steigt kontinuierlich – und Spanien ist seit 21. Februar zumindest kein Hochrisikogebiet mehr.

Entsprechend wächst die Hoffnung der Spanier, schon bald wieder Touristen begrüßen zu dürfen. „Wir sehen Licht am Ende des Tunnels. Und wir wissen, dass die Hygienemaßnahmen funktionieren“, sagt Arturo Ortiz, seit Herbst 2017 Deutschland-Chef von Turespana in Berlin, im Interview mit touristik aktuell.

Das größte Problem ist aus seiner Sicht, dass die deutsche Regierung nach wie vor nicht nach Regionen unterscheidet. So hätten etwa die Kanarischen Inseln „eine extrem geringe Inzidenz“, dennoch gelte die Reisewarnung für alle Inseln. Zudem sei die Quarantäne-Pflicht für deutsche Urlauber eine Buchungsbremse.

Für den Sommer hofft er dennoch, dass die Gästezahlen über denen von 2020 liegen werden. Im Juli und August vorigen Jahres kam der deutsche Markt immerhin fast auf ein Drittel des normalen Geschäfts. „Ab Ende Mai sollten die Zahlen steigen“, hofft Ortiz.

Reisende müssen derzeit bei Ankunft in Spanien einen negativen PCR- oder TMA-Test vorlegen. Dieser darf höchstens 72 Stunden alt sein. Darüber hinaus muss frühestens 48 Stunden vor Einreise ein Gesundheitsformular auf www.spth.gob.es ausgefüllt werden. Der hier erzeugte QR-Code muss bei Einreise vorgezeigt werden.

Was Turespana-Manager Ortiz zur Preisentwicklung sagt und was er für 2022 erwartet, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell. Das E-Paper ist anlässlich der ITB frei zugänglich (siehe hier).

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