Sixt: Schwarze Zahlen durch US-Geschäft

12. August 2021 Aus Von Gerlach

Durch eine starke Nachfrage in den USA, aber auch in europäischen Urlaubzielen hat Autovermieter Sixt wieder an die Geschäftsentwicklung im Vorkrisenjahr 2019 anknüpfen können. So stieg das Vorsteuerergebnis im Zeitraum von April bis Juni 2021 auf knapp 78 Millionen Euro – 6,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum vor zwei Jahren. Vor einem Jahr musste Sixt vor allem wegen des ersten Corona-Lockdowns noch ein Minus von 117,7 Millionen Euro ausweisen. 

Treiber der positiven Entwicklung ist laut Sixt das Geschäft in den USA, wo sich die Reisetätigkeit mit dem Fortschreiten der Impfkampagnen und dem weitgehenden Wegfall von Reiserestriktionen wieder normalisiert. Auch im europäischen Ausland verzeichnete der Mietwagenkonzern mit der beginnenden Urlaubssaison eine deutliche Nachfragebelebung. Etwas verhaltener verlaufe die Geschäftsentwicklung in Deutschland, vor allem bedingt durch den noch unter Vorkrisen-Niveau liegenden Geschäftsreiseverkehr, heißt es.

Die gute Entwicklung spiegelt sich auch in den Halbjahreszahlen wider. Demnach verbesserte sich das Konzernergebnis vor Steuern um 187,1 Millionen auf 64,2 Millionen Euro. Der operative Umsatz wuchs um 16 Prozent gegenüber 2020 auf 825,4 Millionen Euro. Auch hier erreichte Sixt mit 65,3 Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum in den USA.

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