Safeture steigt ins Urlaubsgeschäft ein

14. Dezember 2021 Aus Von Gerlach

Das schwedische Unternehmen Safeture, ein Plattformanbieter für Reise- und Mitarbeitersicherheit, stellt seine Technologie jetzt auch Anbietern von Urlaubsreisen zur Verfügung. Ursprünglich wurde die Cloud-basierte Plattform für die Sicherheit und das Krisen-Management von Mitarbeitern auf Geschäftsreisen entwickelt.

Das Sicherheitsbedürfnis ist gewachsen

„Das Sicherheitsbedürfnis der Menschen hat sich durch Covid-19 verändert“, weiß Marcel Brandt, Senior Sales Manager für die Dach-Region. Wirtschaftsunternehmen, aber auch Reiseveranstalter setzten zunehmend auf professionelles Travel Risk Management, um ihrer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern einerseits und Urlaubern andererseits gerecht zu werden. „Der Zeitpunkt, auch ins Urlaubsgeschäft einzusteigen, ist günstig“, ist Brandt überzeugt.

Ebenfalls überzeugt ist der Manager davon, dass es genug potenzielle Kunden gibt. Zwar hätten zahlreiche Reiseveranstalter bereits Krisensysteme im Einsatz, aber viele kleinere Veranstalter hätten Nachholbedarf in diesem Bereich. Auch für Reisebüro-Ketten oder Kooperationen sowie Reisebüros mit Eigenveranstaltung sei Safeture interessant, auf diese wolle man ebenfalls zugehen.

System beruht auf drei Säulen

Die drei Säulen des Safeture-Systems sind Information, Lokalisation und Kommunikation. Um Kenntnis über Gefahren weltweit zu erhalten, werden laut Marcel Brandt täglich tausende Quellen automatisch gefiltert und von eigenen Analysten bewertet. Die offene Plattformstruktur ermögliche es dem Analysten-Team sowie verschiedenen Anbietern von Risikoinformationen, dem Nutzer die für ihn wichtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zukommen zu lassen.

Um die Relevanz der Risikosituation sofort einschätzen zu können, wird die Gefahrenlage den Kategorien „Low“, „Medium“ und „High“ zugeordnet. Das Informieren über potenzielle Bedrohungen – seien es Naturkatastrophen, politische Unruhen oder Corona-bedingt veränderte Reisebestimmungen – sei der erste Schritt des Krisen-Managements, so Brandt. Anschließend gehe es darum, betroffene Gäste zu lokalisieren und im nächsten Schritt zu kontaktieren.

Möglich sei dies über Schnittstellen zu den Buchungssystemen der Veranstalter. „Unser Service steht den Reiseanbietern rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung“, wirbt der Profi. „Wir bieten ihnen Krisen-Management-Lösungen, mit denen sie ihrer Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Kunden nachkommen können – und zwar so, wie sie es wollen und benötigen.“

 
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