SAA: Sanierer bekommen Aufschub für Rettungsplan

2. März 2020 Aus Von Gerlach

Eigentlich sollte der Rettungsplan für die angeschlagene Fluglinie South African Airways (SAA) Ende Februar stehen. Nun haben die Sonderverwalter einen Monat Aufschub bekommen: Die „Business Rescue Practitioners“ (BRPs) wollen nun den Plan bis zum 31. März 2020 veröffentlichen. Diesem Vorgehen habe eine Mehrheit von Gläubigern und Kreditgebern, die über Stimmrecht bei SAA verfügen, zugestimmt, heißt es in einer Mitteilung.

Zur Begründung geben die Sanierer an, dass sie noch immer dabei seien, den Restrukturierungsplan fertigzustellen. „Wir glauben, dass uns eine weitere Ausweitung der Frist um einen Monat genug Zeit gibt, um den Plan zu finalisieren“, heißt es. Dann soll dieser den Vertretungen der Gläubiger und der Beschäftigten sowie der Shareholder präsentiert werden, bevor er veröffentlicht wird. Eine Gläubigerversammlung muss dann innerhalb von zehn Tagen einberufen werden, um über den Rettungsplan zu entscheiden.

Der auf der Kippe stehende National-Carrier Südafrikas, der sich seit Dezember im Gläubigerschutz befindet, hatte bereits harte Einschnitte verkündet, um eine Pleite abzuwenden. So wurden zahlreiche regionale und internationale Strecken gestrichen – darunter auch die Route München–Johannesburg (siehe hier). Zudem hatte der südafrikanische Staat SAA Ende Januar einen millionenschweren Notkredit zugesagt.

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