RKI: Erleichterungen für Afrika-Tourismus

31. Juli 2021 Aus Von Gerlach

Veranstalter von Reisen ins südliche Afrika können zumindest teilweise aufatmen: Im jüngsten Update hat das Robert Koch Institut (RKI) zahlreiche Länder der Region vom Virusvariantengebiet zum Hochrisikogebiet herabgestuft. Genau das hatten viele Reiseveranstalter und Tourist Boards zuvor verlangt, da die Delta-Variante keineswegs mehr ein Phänomen einiger Länder sei, sondern inzwischen weltweit die Pandemie dominiere.

Fortschritt für Südafrika und Namibia

Folgende Länder sind aus Sicht des RKI kein Virusvariantengebiet mehr, sondern nur noch „Hochrisikogebiet“:

  • Botswana
  • Südafrika
  • Namibia
  • Mosambik
  • Sambia
  • Simbabwe
  • sowie Lesotho, Eswatini und Malawi

Die Herabstufung erleichtert das Reisen enorm: Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss nicht in Quarantäne, wenn er geimpft oder von Corona genesen ist. Alle anderen müssen zehn Tage in Quarantäne, können diese nach fünf Tagen aber mit einem negativen PCR-Test beenden. Für Kinder unter zwölf Jahren läuft die Quarantäne ohne Testpflicht nach fünf Tagen aus.

Dom Rep kein Risikogebiet mehr

Gute Nachrichten gibt es auch für die Dominikanische Republik: Sie gilt ab sofort nicht mehr als Risikogebiet. Zwar wird diese Kategorie abgeschafft und hatte schon in den vergangenen Wochen keine Konsequenzen für Reiserückkehrer mehr.

Dennoch ist die Botschaft wichtig, da die Dominikanische Republik gerade eines der Zugpferde im Fernreise- und Karibik-Tourismus ist. Die Corona-Maßnahmen vor Ort sind hervorragend, die Flugverbindungen im Vergleich zu anderen Fernzielen sehr gut.

Um dies Reiseverkäufern zu zeigen, plant das Reisebüro-Portal Expipoint gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsamt der Dominikanische Republik und touristik aktuell im September vier Famtrips. Sie sind allerdings bereits ausgebucht.

Keine „einfachen“ Risikogebiete mehr

Zurück zum RKI: Risikogebiete weist die Behörde seit heute nur noch in zwei Kategorien aus: Hochrisikogebiete (bisher Hochinzidenzgebiete) und wie gehabt Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt. Dies bedeutet laut RKI jedoch nicht, dass bei Aufenthalten in diesen Gebieten kein relevantes erhöhtes Infektionsrisiko mehr besteht. „Die Gefahr einer Infektion besteht derzeit weltweit“, betont das RKI, auch in Deutschland.

Nachweispflicht bei Einreise

Neu ist zudem, dass es ab sofort bei der Einreise nach Deutschland eine generelle Nachweispflicht gibt. Das bedeutet, dass Personen ab zwölf Jahren grundsätzlich über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen müssen.

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