Reisewarnung für Spanien: „Es ist ein Albtraum“

25. August 2020 Aus Von Gerlach

Die erneute Reisewarnung trifft Spaniens Tourismus hart. Sehr hart sogar. „Es ist ein Albtraum“, sagt Arturo Ortiz, der seit mehr als 23 Jahren für Turespana arbeitet und seit Herbst 2017 als Deutschland-Chef tätig ist.

Er könne nicht verstehen, warum die Reisewarnung pauschal auf das ganze Festland und die Balearen ausgeweitet wurde. „In vielen Regionen gibt es keinen einzigen Corona-Fall“, ärgert sich Ortiz. Es sei zwar richtig, dass punktuell die Zahlen stiegen. Aber dann hätte man nur für diese Orte und Regionen eine Warnung aussprechen sollen, so der Deutschland-Chef von Turespana im Interview mit touristik aktuell.

Davon abgesehen, wisse man ziemlich genau, warum die Covid-Fälle zuletzt ansteigend waren. Problematisch seien unter anderem Obstplantagen, auf denen viele ausländische Erntehelfer zusammenleben. Auch Partys in Ballungsräumen wie Madrid und Barcelona, aber auch auf Mallorca, hätten zu einem Anstieg der Infektionen geführt.

Dies alles habe aber keinen oder nur wenig Einfluss auf Strandhotels oder Ferienwohnungen, die jetzt um die wichtige Herbstsaison fürchten müssten. Ortiz hofft deshalb, dass die Reisewarnung so schnell wie möglich wieder aufgehoben wird. Jeder Tag ohne Touristen lasse die Umsatzausfälle in der Branche größer werden.

Das ganze Interview mit dem Deutschland-Chef von Turespana lesen Sie in der aktuellen E-Paper-Ausgabe von touristik aktuell. Diese finden Sie hier.

 
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