Reiserichtlinien sorgen für Buchungsmüdigkeit

28. Oktober 2021 Aus Von Gerlach

81 Prozent der Deutschen wollen im nächsten Jahr verreisen. Dabei punkten ganz klar europäische Ziele: 62 Prozent bevorzugen einen Urlaub in Europa. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Technologieanbieters Amadeus.

Problematisch sind weiterhin die vielen Reisebeschränkungen. Sie sorgen für Irritation unter den Urlaubern. So meint rund ein Drittel der Befragten (34 Prozent), dass die aktuellen internationalen Reisebeschränkungen und -richtlinien verwirrend und unklar sind. Und das halte sie von der Buchung einer Reise ab.

Kein Problem mit der Weitergabe von Gesundheitsdaten

So gut wie keine Probleme haben Reisende mit dem Teilen ihrer Gesundheitsdaten. So wären 91 Prozent der Befragten bereit, persönliche Informationen und Gesundheitsdaten für die Nutzung des digitalen Gesundheitspasses zur Verfügung zu stellen.

Das Corona-Virus sorgt indes weiter für gewisse Ängste unter potenziellen Urlaubern. Die größte Sorge von deutschen Reisenden ist die mögliche Selbstisolierung oder auch Quarantäne vor und nach der Reise. Dies verängstigt 39 Prozent der Befragten. Darauf folgt die Sorge vor geänderten Reisebeschränkungen, die zu Last-Minute-Stornos führen (38 Prozent). Zudem sorgt die Angst vor einer Nichterstattung von getätigten Zahlungen bei 37 Prozent der Befragten zu einer Buchungszurückhaltung.

Völlig und angst- und sorgenfrei sind nur vier Prozent der Befragten aus der Amadeus-Studie, was eine Reise in Zeiten von Corona betrifft.

Gewünscht sind flexible Stornobedingungen

Amadeus hat darüber hinaus gefragt, welche Technologie, das Vertrauen in das Reisen wieder erhöhen würde. Wichtig wären 42 Prozent der Befragten automatisierte und flexible Stornierungsrichtlinien. 41 Prozent wünschen sich mobile Anwendungen, die Benachrichtigungen und Warnungen während der Reise bieten. 40 Prozent fänden eine App zur Speicherung der digitalen Gesundheitsdaten sinnvoll.

Für die Umfrage „Rebuild Travel“ hat Amadeus in Deutschland 1.000 Bürger befragt, die in den letzten 18 Monaten ins Ausland gereist sind.

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