Reiseland-Franchise bekommt Zuwachs

8. Dezember 2021 Aus Von Gerlach

Während die vierte Corona-Welle der Touristikbranche erneut schwer zu schaffen macht und positive Nachrichten selten sind, will Reiseland Mut machen. Und berichtet über drei mutige Existenzgründer aus dem Franchise-System, die der Pandemie trotzen und entschlossen neue Wege gehen.

Eine der Reiseexperten ist Sonja Ubbe, die sich in Groß Wittensee bei Eckernförde selbstständig gemacht hat. Die Zeiten seien zwar schwierig, „aber ich glaube, auch in dieser Zeit werden wir erfolgreich sein“, sagt sie.

Auch Susanne Brinkmann aus Lüneburg hat sich entschieden, zu Reiseland-Franchise zu wechseln. Sie gab ihr Standbein als Partnerin in einem stationären Ladenlokal auf und gründete Anfang 2021 in einem historischen Gebäude in Lüneburg eine eigene Agentur mit einem besonderen Konzept.

Reiseexpertin setzt auf Nachhaltigkeit

Brinkmann setzt auf Nachhaltigkeit. In den vergangenen Jahren habe sie beobachtet, dass der Tourismus „immer hektischer und auswechselbarer“ geworden sei. „Ich hatte das Gefühl, dass die eigentliche Philosophie des Reisens immer mehr in den Hintergrund gedrängt wurde.“ Daher entschied sie, etwas zu ändern.

Die Reiseexpertin aus Lüneburg bietet flexible Beratungszeiten und Beratungen per Chat und Video an und besucht die Kunden auch zu Hause. „Bei der persönlichen Beratung stellen sich meine Kunden besonders bei der Aufklärung über die Möglichkeit des nachhaltigen Tourismus als sehr aufgeschlossen heraus“, berichtet Brinkmann. Sie ist überzeugt, sich mit ihrem Konzept von Online-Anbietern abheben zu können.

Büroeröffnung nach Wasserschaden

Bei Florian Marx verlief der Schritt in die Selbstständigkeit nicht ganz so reibungslos. Der Touristiker war drei Jahre lang Mitarbeiter in einer Reiseland-Filiale in Halberstadt. Als diese geschlossen werden sollte, entschied er, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Ihm sei es wichtig gewesen, dass sich für seine Kunden so wenig wie möglich änderte, sagt er. Da ihm Reiseland sehr entgegengekommen sei, sei er geblieben. Eine Entscheidung, die er nicht bereute. Denn als ein Wasserschaden sein Büro schwer traf, half Reiseland ihm aus der Patsche.

„Der Wasserschaden war während meiner eigenen Quarantäne das Schlimmste, was passieren konnte“, sagt Marx. Zum ersten Mal habe er an allem gezweifelt – der Lockdown, ein schlecht laufendes Geschäft und dann noch der Wasserschaden, das sei alles zu viel gewesen. Doch Marx meisterte auch diese Krise und konnte im Juni dieses Jahres nach sechs Wochen Renovierung sein Büro endlich wieder eröffnen. „Seitdem bin ich positiven Mutes.“

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