Reiseland-Chef Helmreich: „Jetzt aktiv an den Kunden“

13. August 2020 Aus Von Gerlach

Die Corona-Krise hat für die schwersten Umsatzeinbrüche in der Touristik gesorgt. Trotz der anhaltend schlechten Situation sollten Reiseverkäufer ihren Kopf jetzt nicht weiter in den Sand stecken. Lars Helmreich, Geschäftsführer der Reisebüro-Kette Reiseland, fordert im Gespräch mit touristik aktuell: „Unsere Franchise-Nehmer und Filialen müssen wieder aktiv an den Kunden ran.“

Viele Reiseland-Büros hätten mittlerweile wieder normale Öffnungszeiten eingeführt. Laut Helmreich lohne sich das durchaus. „Viele Franchiser berichten, dass sie nach der Wiedereröffnung ordentlich Geschäft generieren. Einige Franchise-Büros haben eigene erdgebundene Pakete geschnürt, die sehr gut laufen.“

Zugleich warnt er aber auch vor einer möglichen Vielzahl von Reisebüro-Insolvenzen: „Wenn das Buchungsgeschäft weiterhin so volatil bleibt, die Reiseverkäufer nicht selbst aktiv werden und die staatlichen Hilfen ausbleiben, könnte es zu einer richtigen Pleitewelle kommen.“

Was Helmreich über den neuen Kollektivvertrag von QTA und TUI verrät, wie er die Chance von weiteren Überbrückungshilfen einschätzt und wie die Reisebranche nach der Corona-Krise nach seiner Einschätzung aussehen wird, lesen Sie in unserem neuen E-Paper hier.

 
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