Reisebüros: „Digitale Revolution“ gefordert

2. Dezember 2020 Aus Von Gerlach

Reisebüros müssen gemeinsam Druck machen, damit die Leistungsträger sie nicht länger digital verhungern lassen. Und sie müssen selbst aktiv werden, neue Tools nutzen und On- und Offline-Präsenz möglichst perfekt miteinander vernetzt. Davon ist Helge Wengenroth, Inhaber des Reisecenter Neuenstadt, überzeugt.  

In einem zweiseitigen Gastbeitrag in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell (ta 47/48) gibt sich der Digitalpionier der Reisebüro-Kooperation Best-Reisen überzeugt, dass der Sprung in ein neues IT-Zeitalter am Counter zu schaffen ist. Möglich werde er unter anderem durch neue Start-ups, die deutlich beweglicher agieren würden als die aktuellen Big Player in der Tourismus-IT.

Wichtig sei jetzt, so schnell wie möglich die „Software aus der Steinzeit“ hinter sich zu lassen und technisch auf Augenhöhe mit den Online-Portalen zu agieren. Tools wir Iris plus seien dabei schon ein Schritt in die richtige Richtung, andere CRS-Systeme seien dagegen oftmals zu umständlich und altmodisch.  

Ein hervorragender Ansatz, um On- und Offline-Vertrieb zu verknüpfen, ist aus Sicht von Wengenroth auch das Tool Best-Connect. Insgesamt geht es ihm aber nicht um die Angebote und Möglichkeiten einzelner Kooperationen, Ketten oder Tools, sondern um einen grundsätzlichen Ruck im Reisebüro-Vertrieb: „Ich will Mut machen, Dinge aktiv anzugehen. Die Chance dafür haben wir!“, betont der Reisebüro-Inhaber.

Wer die aktuelle Ausgabe nicht auf dem Schreibtisch hat: Das E-Paper ist hier erhältlich.

 
 

Will Reisebüros beim Thema Digitalisierung Mut machen: Helge Wengenroth vom Reisecenter Neuenstadt. Fotos: privat, E+ / Getty Images

Source: https://www.touristik-aktuell.de/rss-feed/kategorie/nachrichten/rss.xml

Teilt uns