Reisebüro-Tag: Corona und die dramatischen Folgen

19. März 2020 Aus Von Gerlach

Die Auswirkungen sind dramatisch: Der Umsatzausfall bei den deutschen Reiseveranstaltern und Reisebüros summiert sich alleine bis Ende April auf mehr als 4,8 Milliarden Euro ¬– und wird weiter steigen, je länger die Krise andauert. Davon geht DRV-Präsident Norbert Fiebig aus.

Fiebig eröffnete mit DRV-Hauptgeschäftsführer Dirk Inger den Reisebüro-Tag, der sich am heutigen Donnerstag ausschließlich mit der Coronakrise und ihren Folgen beschäftigt. Das Interesse ist gewaltig. Mehr als 1.000 Teilnehmer schalteten sich bereits am Morgen zu der Veranstaltung, die digital stattfindet.

Fiebig forderte noch einmal die Politik auf, Umsatzausfälle mit einer Beihilfe auszugleichen. „Ein Schutzschirm für die Reisewirtschaft ist jetzt dringend notwendig.“ Es komme auf Tage an. Die touristische Infrastruktur müsse erhalten werden.

Den gesamten Tag über können Beiträge von Experten zum Thema live verfolgt werden.

Den Auftakt machte Professor Dr. Jörg Timm, Leiter des Instituts für Virologie an der Universitätsklinik Düsseldorf, der den Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Coronakrise einen herben Dämpfer verpasste. Es sei schwierig, eine Prognose zur Dauer der Krise zu treffen. Das Thema werde jedoch auch über die Sommermonate nicht verschwinden, sagte er. „Es gibt die Hoffnung, dass es im Sommer ein bisschen besser wird. Aber einen entscheidenden Durchbruch wird es vermutlich nicht geben.“

Der Reisebüro-Tag wird um 11.30 Uhr fortgesetzt. Das Programm finden Sie hier.

 
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