Re-Start auf See: Grünes Licht für Aida, Costa und MSC

8. August 2020 Aus Von Gerlach

Italiens Regierung hat grünes Licht für die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs gegeben. Somit können die unter italienischer Flagge fahrenden Schiffe von Costa Crociere und Aida Cruises wieder in See stechen. Auch die Schweizer Reederei MSC Cruises vollzieht nun den Re-Start in italienischen Gewässern und Häfen.

Gemeimsam mit den Behörden könne man den gut organisierten und sicheren Re-Start garantieren, kommentiert Michael Thamm, CEO der Costa Group, die guten Nachrichten. Die entsprechenden Routen will Costa in Kürze bekanntgeben.

Konkret wird bereits MSC: Die MSC Grandiosa und die MSC Magnifica werden ab dem 16. beziehungsweise ab dem 29. August wieder „vollumfängliche Kreuzfahrten“ im MIttelmeer anbieten. Das heißt mit fünf Landgängen im Verlauf der Acht-Sieben-Nächte-Reisen. Begleitet wird die Wiederaufnahme des Schiffsbetriebs von der Einführung eines neuen und umfassenden Gesundheits- und Sicherheitsprotokolls, das auf diesen beiden Schiffen erstmals zum Einsatz kommen wird. Dazu gehört auch ein Covid-19-Test für Passagiere und Crew vor der Einschiffung.

Die MSC Grandiosa kreuzt ab/bs Genua nach Civitavecchia, Neapel, Palermo und Valletta. Die MSC Magnifica steuert ab den italienischen Häfen Triest und Bari die griechischen Ziele Korfu, Katakolon und Piräus an.

Alle anderen Mittelmeer-Kreuzfahrten im Zeitraum 16. August bis 31. Oktober hat MSC Corona-bedingt abgesagt. Gäste aus dem Schengen-Raum (vorbehaltlich etwaiger Einschränkungen durch die italienischen Behörden), die auf eine betroffene Reise gebucht sind, können diese auf eine Kreuzfahrt mit der MSC Grandiosa oder der MSC Magnifica umbuchen und erhalten – je nach gebuchter Kategorie – bis zu drei Landausflüge dazu. Auch Kunden, deren Reise bereits zuvor abgesagt wurde und die dafür einen Gutschein erhalten haben, können diesen auf den Re-Start-Reisen einlösen.

Alle Reisen ab US-amerikanischen Häfen bis Ende Oktober hat MSC gecancelt, Kreuzfahrten in Fernost vom 10. September bis einschließlich 26. Oktober wurden ebenfalls abgesagt.

Noch keine Mitteilung gibt es bis dato von Aida Cruises. Die Costa-Tochter hatte ihre für Anfang August geplanten ersten Reisen wegen der fehlenden Genehmigung der italienischen Behörden kurzfristig abgesagt.

TUI Cruises und Hapag-Lloyd Cruises haben ihre ersten Reisen nach dem Re-Start bereits erfolgreich durchgeführt. Hurtigruten hingegen hat nach Corona-Fällen an Bord der Roald Amundsen den Betrieb der Expeditionsschiffe vorübergehend wieder eingestellt. Die Kreuzfahrtkonzerne Royal Caribbean Group und Norwegian Cruise Line Holdings mit Hauptsitz in Miami haben ihren Betriebsstopp vor Kurzem bis Ende Oktober verlängert. Für sie sind die Vorgaben der US-Behörden und -Häfen maßgeblich.

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