Play nimmt 2022 USA-Verkehr auf

24. August 2021 Aus Von Gerlach

Wie bereits angekündigt will der neue isländische Billigflieger Play im kommenden Jahr den Heimatflughafen in Reykjavik zum Drehkreuz für Nordamerika-Flüge ausbauen. Zwei Monate nach dem Erstflug hat die Airline nach eigenen Angaben beim U.S. Department of Transportation die Genehmigung beantragt, um künftig auch Flüge in die USA durchführen zu können.

Die Aufnahme der US-Strecken ist im Jahr 2022 geplant – wann genau, ist noch offen. Auch die konkreten Ziele stehen noch nicht fest, die Fluglinie plant nach eigenen Angaben jedoch, Metropolen an der Ostküste wie New York oder Boston anzusteuern.

Mehr Berlin-Flüge ab Mitte September

Ende Juni hatte die Günstig-Airline, die als Nachfolgerin der 2019 pleitegegangenen Wow Air gilt, den Flugbetrieb zwischen Island und mehreren europäischen Städten aufgenommen. Seit 2. Juli wird auch Berlin zweimal wöchentlich bedient, ab Mitte September soll die Frequenz auf vier Flüge pro Woche aufgestockt werden. Im nächsten Frühjahr sollen weitere Abflughäfen in Europa und auch in Deutschland dazukommen, kündigte Play-Chef Birgir Jonsson vor einigen Wochen im Gespräch mit touristik aktuell an.

Der Billigflieger tritt damit in verstärkte Konkurrenz zum nationalen Carrier Icelandair, der neben dem Punkt-zu-Punkt-Verkehr mit Europa den Hub Reykjavik ebenfalls für Stopover-Flüge nach Nordamerika nutzt. Momentan operiert Play mit drei Airbus-Maschinen vom Typ A321 Neo, 2022 sollen drei weitere Flugzeuge dazukommen. Bis 2025 soll die Flotte auf 15 Flieger wachsen.

Weitere Infos zur Airline findet man unter www.flyplay.com. Interessierte Reisebüros können die Fluggesellschaft unter travelagents(at)flyplay.com kontaktieren.

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