Nicko Cruises: Neue Flussreisen für 2021

3. Juli 2020 Aus Von Gerlach

Trotz Re-Start ist die diesjährige Flusskreuzfahrtsaison auch für Nicko Cruises nicht zu retten. Nun wollen die Stuttgarter mit ihrem neuen Hauptkatalog für 2021 die so wichtigen Buchungsimpulse für die Folgesaison setzen.

„2020 wird das erste Jahr, in dem wir Verlust einfahren – das ist traurig, aber unvermeidbar“, sagte Geschäftsführer Guido Laukamp bei einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Dankenswerterweise habe man mit dem portugiesischen Mutterunternehmen Mystic Invest „verständige und langfristige Gesellschafter“, die die Situation einzuordnen wüssten. Laukamp zufolge ziehen die Neubuchungen seit Anfang Juni wieder an, der 356 Seiten starke Flussreisekatalog für 2021 soll nun das Frühbuchergeschäft weiter ankurbeln.

Das Programm beinhaltet mehr als 80 Routen in über 30 Gewässern. Die Flotte umfasst 27 Schiffe, fünf davon sind neu im Portfolio: Die Douro Serenity bereist als zweites Nicko-Schiff Portugal und kann mit einem neuen Nachprogramm in Galizien kombiniert werden. Die Steigenberger Legacy – ein Schwesterschiff der Steigenberger Minerva – debütiert auf dem Nil, die Mekong Navigator auf dem Mekong und die Thurgau Exotic III auf dem Irrawaddy. Der fünfte Neuzugang Remix – der Name wurde gewählt, weil jede Kabine anders aussieht – unternimmt 17-tägige Sibirien-Reisen zwischen Novosibirsk und Salechard am Polarkreis. Buchbar sind diese zu sechs Terminen.

Weitere neue Routen führen vom kroatischen Trogir auf einer naturlastigen Nord- und einer städtelastigen Südroute durch Dalmatien und können zu einer zweiwöchigen Reise kombiniert werden. Die Elbe-Fahrten mit Ziel Prag führen wegen des häufig zu niedrigen Wasserstands künftig mit dem Schiff bis nach Bad Schandau und von dort mit dem Bus weiter in die tschechische Hauptstadt. Auf der Seine ist Le Havre neues Ziel im Nicko-Programm, und in Ägypten werden Nil-Kreuzfahrten für 2021 auch in Kombination mit einer Badeverlängerung in Hurghada angeboten. China ist nicht mehr im Programm.

Die Preise für die kommende Saison seien nicht anders kalkuliert worden als vor der diesjährigen, so Laukamp. Sie steigen wie üblich um zwei bis drei Prozent.

 
 
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