Malta verschärft Einreisebestimmungen

12. Juli 2021 Aus Von Gerlach

Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen will die Regierung von Malta die Einreisebestimmungen verschärfen. Ab 14. Juli müssen Urlauber, die älter als zwölf Jahre sind, einen Corona-Impfnachweis vorzeigen. 

Als Impfnachweis anerkannt werden bei der Einreise das digitale EU-Impfzertifikat, der Corona-Pass des staatlichen britischen Gesundheitssystems NHS und der maltesische Corona-Impfnachweis. Kinder benötigen einen negativen Corona-PCR-Test. 

„Wir sind das erste EU-Land, das diesen Schritt geht. Aber wir müssen unsere Gesellschaft schützen“, sagte Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne laut der Nachrichtenagentur AFP während einer Pressekonferenz. Bislang mussten lediglich Urlauber aus Großbritannien bei der Einreise nach Malta nachweisen, dass sie vollständig gegen das Coronavirus immunisiert sind. Für Reisende aus der EU reichte bislang ein negativer PCR-Test. 

Auch Sprachschulen werden geschlossen

Wie AFP berichtet, sind 79 Prozent der Erwachsenen auf Malta bereits vollständig geimpft. Ende Juni hatte es keine Corona-Neuinfektionen mehr gegeben, allerdings war die Zahl der neuen Fälle in den vergangenen Tagen wieder deutlich angestiegen. Zuletzt lag sie bei 96 binnen eines Tages.

Fearne zufolge betreffen 90 Prozent der Infektionen ungeimpfte Menschen. Die meisten neuen Coronafälle konnten auf Reisende aus dem Ausland zurückgeführt werden, vor allem auf Studenten, die auf Malta Englisch lernen wollen, sagte er. Die Regierung Maltas hat daher auch angekündigt, ab 14. Juli Sprachschulen vorerst zu schließen. 
 

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