Kroatien: Reiseverkäufer unterwegs in Dalmatien

20. Juli 2020 Aus Von Gerlach

Der Medienrummel war gewaltig, das Interesse an der deutschen Expedientengruppe enorm. Schließlich erhofft man sich durch sie zahlreiche Neubuchungen nach dem Lockdown.

Die Lage in Kroatien scheint deutlich entspannter als andernorts. Bis Juli lag das Buchungsaufkommen bereits bei 50 bis 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Tonci Glavina, der kroatische Staatssekretär für Tourismus, betonte. Und die buchungsstarken Monate stehen noch bevor, sagte der Politiker.

Glavina nahm sich viel Zeit für die Reiseverkäufer, die der Einladung von RTK, Mein Reisespezialist, Condor und Reisewelt Teiser & Hüter in die Region Split-Dalmatien gefolgt waren. Drei Tage lang entdeckten sie die Schönheiten der Gegend, zum Beispiel den Biokovo-Naturpark mit dem neuen Highlight, einem spektakulären Skywalk in 1.200 Metern Höhe.  

Joachim Teiser, Geschäftsführer von Reisewelt Teiser & Hüter, hatte mit seinem Team und den Partnern ein anspruchsvolles, vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Stadtführungen im Eiltempo durch Trogir, Split und das Piratendörfchen Omis standen ebenso auf dem Programm wie eine Fahrt auf der Luxusmotoryacht Adris, während der sich der Staatssekretär zu den Reisenden gesellte.

Glavina betonte, dass man in der Region alle notwendigen Maßnahmen für einen sicheren Aufenthalt ergriffen habe. Es gebe zwar Hotspots wie etwa Zagreb mit einer höheren Anzahl an Corona-Infizierten. Aber das liege vor allem daran, dass Menschen das Virus bei Einreise aus anderen Ländern hereingebracht haben. Und darauf habe man reagiert. Kroatien und seine Regionen müssen differenziert betrachtet werden, so Glavina.

Die vielen negativen Schlagzeilen in den deutschen Medien beschäftigten auch die Reiseverkäufer. Immer wieder waren in den Tagen vor dem Famtrip Nachrichten über einen deutlichen Anstieg von Corona-Fällen in Kroatien aufgetaucht. „Ich finde es ganz wichtig, hier dabei zu sein“, sagte Sarina Seibert von Holiday Land aus Mörfelden-Walldorf. „Ich war sehr irritiert, als ich gelesen habe, dass die Zahlen steigen. Aber man muss wissen, in welchem Landstrich und differenzieren“, sagte sie. Auch in Kroatien gebe es Gegenden, die stärker betroffen seien. „Aber das ist ja bei uns zu Hause in Deutschland genauso.“

Der gleichen Meinung ist auch Iris Ratzinger von Haase Reisen aus Bonn. „Ich bin froh, bei der Inforeise dabei gewesen zu sein. Denn ich bin überzeugt, dass man hier gut und sicher auch in Corona-Zeiten reisen kann“, sagte sie.

Mehr zu der Reise lesen Sie in unserem nächsten E-Paper, das am 27. Juli erscheint. Eine Bildergalerie finden Sie hier.

 
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