Italien weitet Sperrzone aus

9. März 2020 Aus Von Gerlach

Die italienische Regierung hat aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus eine Notfallverordnung verhängt. Diese besagt unter anderem, dass im ganzen Land nicht notwendige Fortbewegungen vermieden werden sollen. Dies gilt auch außerhalb der besonders betroffenen Provinzen in Norditalien. 

Das Auswärtige Amt in Berlin weist zudem darauf hin, dass für die gesamte Lombardei sowie für bestimmte Städte und Regionen in der Emilia-Romagna, in Venetien und im Piemont ein Ein- und Ausreiseverbot zunächst bis zum 3. April besteht. Die Behörde rät derzeit von Reisen in die genannten Regionen ab. Da auch in Südtirol etliche neue Corona-Fälle aufgetreten sind, rät das Auswärtige Amt auch hier von nicht notwendigen Reisen ab.

Innerhalb des Sperrgebiets liegen unter anderem die normalerweise touristisch stark frequentierten Städte Venedig, Mailand, Parma und Bologna.

Die Ausreise nach Deutschland ist für Urlauber weiterhin möglich. Reisende müssen jedoch mit Kontrollen und Befragungen durch Ordnungs- und Sicherheitskräfte rechnen.

Den jeweils aktuellen Stand über Ein- und Ausreisebestimmungen gibt es unter www.auswaertiges-amt.de im Bereich „Sicher Reisen“.

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