Italien: Weiteres Wachstum im Blick

21. Februar 2022 Aus Von Gerlach

Die Besucherzahlen stimmen optimistisch: Schon 2020 machten über 5,3 Millionen Deutsche Ferien in Italien – mehr als in Spanien (rund 2,7 Millionen) und in Griechenland (rund 1,5 Millionen) zusammen. Allein nach Südtirol reisten dabei rund zwei Millionen Deutsche. 

Selbst wenn das italienische Statistikamt für das vergangene Jahr noch keine finalen Zahlen herausgeben hat, so ist eines sicher: Die Gästezahlen aus Deutschland, dem mit Abstand wichtigsten Quellmarkt für Italien, sind kräftig gestiegen.

Für dieses Jahr rechnet Antonella Rossi mit weiterem Wachstum aus dem deutschen Markt. „Die norditalienischen Regionen werden gerade in der Haupturlaubszeit sehr gut gebucht sein, auch wenn sie sicher noch nicht an das Rekordjahr 2019 herankommen“, prognostiziert die Leiterin der italienischen Tourismuszentrale Enit in Frankfurt. Dabei werde gerade der Norden vom Trend zu Ferien mit dem eigenen Auto profitieren.

Alternative Übernachtungsformen gut angenommen

Gut angenommen werden aber auch die alternativen Übernachtungsformen wie Agriturismo (Urlaub auf dem Bauernhof) oder den Alberghi Diffusi (übersetzt „verstreute Hotels“). Auch das Outdoor-Angebot und die individuellen Erlebnisse seien gewachsen. So könnten Urlauber mittlerweile unter anderem an Olivenernten teilnehmen.

Wie die Veranstalter ihre Programme ausgebaut haben und welche Regionen die Italien-Kennerin und Enit-Präsident Giorgio Palmucci empfehlen, lesen Sie im Italien-Schwerpunkt in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell, die derzeit kostenlos auch als E-Paper zu lesen ist.

Expertenwissen können Touristiker zudem bei einer fünfteiligen Italien-Schulung auf der E-Learning-Plattform Expiprofi.de sammeln. Das kostenlose Schulungsangebot von touristik aktuell finden Sie unter www.expiprofi.de/italien.

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