Insolvenzanträge: Verband begrüßt Regelung

27. August 2020 Aus Von Gerlach

Der Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands hat die teilweise Verlängerung der Aussetzung von Insolvenzantragspflichten bis Ende des Jahres begrüßt. Die Entscheidung der Bundesregierung sei „ein vorsichtiger Schritt in Richtung Normalität“. 

Der zeitliche Aufschub erlaube dem Gesetzgeber neue Möglichkeiten für Unternehmen zu schaffen, ihre Überschuldung zu überwinden, heißt es in einer Mitteilung des Verbands. Insbesondere die geplante Einführung eines wirksamen Präventivverfahrens, das die EU-Richtlinie über Restrukturierung und Insolvenz den Mitgliedsstaaten aufgegeben hat, wäre für einige Unternehmen die Möglichkeit zur Sanierung außerhalb der Insolvenz. 

Keinen Aufschub gibt es ab Oktober für bereits zahlungsunfähige Unternehmen. Sie haben dann die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen. 

Die Entscheidung zugunsten überschuldeter Unternehmen ist Teil der Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Zu ihnen gehören auch die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes und weitere Überbrückungshilfen. Details dazu gibt es hier.

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