Holland America Line: Volle Flotte, volles Programm

8. April 2022 Aus Von Gerlach

Holland America Line setzt in der Saison 2022/2023 einige wichtige Meilensteine: in diesem Jahr die Rückkehr zu voller Flottenstärke, die Taufe der Rotterdam, sowie Jubiläen der Alaska-Reisen und der einstigen Auswanderer-Route Rotterdam–New York – im kommenden Jahr feiert die Reederei dann ihr 150-jähriges Bestehen. Diese „Highlights“ stellten Nico Bleichrodt, Vice President International Sales, und Michael Ortkemper, Business Development Manager für den DACH-Markt, am Donnerstag in einer Online-Medienrunde vor.

Ab Juli sei Holland America Line wieder in voller Flottenstärke unterwegs, kündigte Bleichrodt an: „Aktuell haben wir sechs unserer Schiffe im Einsatz, die übrigen fünf werden in den nächsten Wochen folgen.“ Konkret komplettiert die Volendam, die kurzfristig für drei Monate als Notunterkunft für ukrainische Flüchtlinge verchartert wurde, am 3. Juli den „Return to Service“.

Neue Aktionspreise

Zuvor, am 30. Mai, wird in Rotterdam das gleichnamige Flaggschiff – das siebte dieses Namens in der fast 150-jährigen Reedereihistorie – getauft. Für die einen Tag zuvor beginnende Taufreise ab/bis Amsterdam gibt es noch verfügbare Kabinen sowie neue Sonderpreise für Neubuchungen vom 8. April bis 1. Juni. Diese gelten außerdem für zwölf weitere Sommerkreuzfahrten verschiedener Schiffe ins Nordland, ins Baltikum oder ins Mittelmeer. Die Promotion-Tarife sind kombinierbar mit dem vorab hinzubuchbaren „Have it All“-Paket, außerdem ist bei ausgewählten Abfahrten die Mitreise für die dritte, vierte und fünfte Person in derselben Kabine gratis.

Die Rotterdam ist das dritte Schiff der Pinnacle Class, die Bleichrodt zufolge bei deutschen Gästen hoch im Kurs steht – unter anderem wegen des hohen Balkonkabinenanteils von 70 bis 75 Prozent, wie er erläutert. Auch Kunden von Holland America Line buchten höherwertige Kabinen und Suitenkategorien, nennt Bleichrodt einen Trend.

Nachfrage steigt

Die Nachfrage insgesamt sei derzeit steigend, sagt er: Auch 2022 sei „kein normales Jahr“, verweist der Manager auf die Pandemie und den Krieg in der Ukraine, der auch bei seinem Unternehmen die Buchungen ausgebremst hat. „In den vergangenen vier Wochen hatten wir aber wieder mehr Anfragen als im gleichen Zeitraum im Vorkrisenjahr 2019“, so Bleichrodt. Auch für 2023 gebe es schon viele Anfragen, speziell für längere Routen – insbesondere aus Deutschland. Auf allen Schiffen der Reederei gebe es übrigens stets auch deutschsprachiges Personal, so ein Hinweis von Michael Ortkemper.

Ein beliebtes Fernreiseziel deutscher HAL-Gäste ist und bleibt Alaska. Dort war Holland America Line vor 75 Jahren „Pionier“ und ist heute „Marktführer“, wirbt der Vice President International Sales, Bleichrodt. Sechs Schiffe auf 18 verschiedenen Routen setzt die Carnival-Tochter in diesem Sommer in Alaska ein – als einzige Reederei bringe man Gäste auch in den Yukon.

Beliebte Alaska-Kombinationen

Die Alaska-Kreuzfahrten ab Seattle und Vancouver können mit diversen Landprogrammen kombiniert werden. So bietet der Alaska-Spezialist beispielsweise eine Tagesfahrt mit dem eigenen Panoramazug zum Denali-Nationalpark und zum Mc Kinley Chalet Resort an, das sich ebenfalls in Reedereibesitz befindet. Holland America Line gehören außerdem Hotels in Anchorage, Dawson, Fairbanks und Skagway.

Tradition hat auch die ehemalige Auswanderer-Route von Rotterdam nach New York, die Holland America Line am 15. Oktober 2022, auf den Tag genau 150 Jahre nach der Erstfahrt, mit einer Jubiläumsreise würdigt. Ihr offizielles Gründungsjahr 1873 plant die Reederei dann im kommenden Jahr groß zu feiern. Nico Bleichrodt kündigt „besondere Programme und Aktivitäten“ an, die in den kommenden Monaten konkretisiert werden sollen.

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