Hochwasser-Opfer: Erste Veranstalter zeigen sich kulant

19. Juli 2021 Aus Von Gerlach

In der aktuellen Situation in den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands denken wohl nur die wenigsten Betroffenen an Urlaub. Andere Sorgen stehen im Vordergrund. Doch was, wenn der Urlaub vor der Tür steht, aber die eigene Wohnung verwüstet ist oder gar noch Angehörige vermisst werden?

Im Normalfall springt hier die Reiserücktrittversicherung ein. Es gibt jedoch auch Kunden, die im Vorfeld keine solche abgeschlossen haben und nun zusätzlich zu den Flutschäden auch noch auf den Kosten für ihren geplanten Urlaub sitzenbleiben. Eigentlich – denn erste Veranstalter haben bereits signalisiert, sich in dieser Ausnahmesituation kulant zu zeigen.

„Wir würden Gästen aus den vom Hochwasser betroffenen Gebieten mit einer TUI Deutschland-Buchung eine Umbuchungs- oder Stornomöglichkeit anbieten, sollten sie keinen Versicherungsschutz gebucht haben. Dazu wenden sich die Gäste dann an die entsprechende Stelle der Buchung“, heißt es beispielsweise von TUI. Zu hoffen bleibt bei dieser Auskunft, dass Reisebüros dann auch schnell an kompetente Mitarbeiter im Callcenter geraten, damit die angekündigte Umbuchungs- oder Stornomöglichkeit auch ohne die üblichen Kosten durchgeführt werden kann.

Auch Schauinsland-Kunden müssen sich erst mal keine Sorgen um ihre Buchung machen: „Selbstverständlich haben wir vollstes Mitgefühl und werden für jeden unmittelbar Betroffenen versuchen, eine möglichst kulante Lösung zu finden, wenn diese sich bei uns melden.“

LMX will von der Flut betroffenen Kunden unkompliziert helfen, wenn sie ihren gebuchten Urlaub verständlicherweise nicht antreten können. Dazu sei man im Gespräch mit Vertragspartnern, sagt LMX-Vertriebschef Mario Krug.

 
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