Hapag-Lloyd Cruises: Der neue CEO hat „hehren Anspruch“  

29. Juli 2021 Aus Von Gerlach

Auch unter dem Dach von TUI Cruises will Hapag-Lloyd Cruises in Zukunft die „Benchmark“ im Segment Luxus- und Expeditionskreuzfahrten bleiben. Abstriche bei der Produktqualität werde es in dem zu Jahresbeginn geschlossenen Joint Venture ebenso wenig geben wie beim Reisebüro-Service, versichert der neue CEO Julian Pfitzner im Interview mit touristik aktuell. 

„Wir haben nach wie vor den Anspruch, führend darin zu sein, Gästewünsche zu antizipieren noch ehe Kunden sie selbst haben – mindestens aber so schnell wie möglich darauf zu reagieren, wenn sich diese ändern“, erläutert der vormalige langjährige Marketing- und Produktstratege der Reederei. „Diesen hehren Anspruch haben sicherlich auch Andere, aber wir erfüllen ihn wie niemand sonst.“

Exemplarisch nennt er unter anderem die Europa 2 als „eine Zäsur im Luxuskreuzfahrt-Segment“ und auch die drei innovativen Expeditionsschiffe der Hanseatic-Reihe, mit der sein Unternehmen „eine Hardware-Benchmark geschaffen“ habe.

Die Frage, ob die Gefahr bestehe, dass Hapag-Lloyd Cruises unter dem Dach von TUI Cruises nun Kompromisse beim ausgesprochen hohen Qualitätsanspruch machen müsse, beantwortet Pfitzner „klar mit Nein“.

„Eines ist allen in diesem Hause klar: Die Qualität beider Marken, die unter dem Dach von TUI Cruises zusammengefunden haben – Mein Schiff und Hapag-Lloyd Cruises –, ist unbestritten. Ebenso deren klare und saubere Positionierung. Dies ist der Kern dessen, was uns in Zukunft stark machen wird.“ Deshalb wären Abstriche bei der Qualität „aus keiner Perspektive sinnvoll“, so der Manager. Er versichert: „Die Zusammenarbeit wird nicht zulasten, sondern zugunsten der Qualität gehen. Weil sich beide Marken befruchten.“

Anders als TUI Cruises will Hapag-Lloyd Cruises auch keine Einschnitte beim Service für die Agenturpartner vornehmen, sagt Pfitzner: „Ich sehe nicht, warum wir die Reisebüro-Betreuung vernachlässigen sollten – der stationäre Vertrieb ist mit etwa 90 Prozent unsere zentrale Verkaufssäule.“ 

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von touristik aktuell (ta 29-30/2021).

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