FTI fordert keine Provisionen zurück

26. Juli 2021 Aus Von Gerlach

Um ihre Reisebüro-Partner auch im laufenden Krisenjahr zu stärken und ihre Liquidität zu sichern, verzichtet die FTI Group auf eine nachträgliche Verrechnung der Grundprovision des Geschäftsjahres 2020/2021. Damit zeigt sich der Münchner Veranstalter kulant bei jenen Agenturen, die aufgrund einer Änderung bei der Grundvergütung zum Geschäftsjahreswechsel Rückzahlungen hätten leisten müssen.

„Unsere Haltung ist seit jeher, den Vertrieb als die DNA unserer Branche zu stärken und eine gemeinsame Lösung auch in schwierigen Jahren anzustreben. Deshalb wollen wir mit dem Verzicht auf eine Provisionsrückforderung zusätzliche Motivation in der gegenwärtigen Aufbruchsstimmung schaffen“, erläutert Vertriebs- und Marketing-Chef Richard Reindl. „Dadurch ersparen wir den Reisebüros ebenso den bürokratischen Mehraufwand beim Angleichungsprozess, sodass sie sich zielstrebig auf die neue Saison 2021/2022 fokussieren können.“

Konkret bedeutet die Sonderregelung, dass für Reisebüros mit einer geringeren Provision im Vergleich zum Vorjahr die jeweils zum Buchungsdatum gültige Erfolgsbeteiligung bestehen bleibt. Bei jenen Partnern wiederum, die sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern konnten, hat FTI alle im gleichen Zeitraum erfolgten Buchungen an die aktuellen Vertriebskonditionen angeglichen und die Provision bereits im Dezember 2020 ausgezahlt.

Wegen der Corona-Krise hatte die FTI-Gruppe schon im vergangenen Jahr die Mindestumsatzstufen nach unten korrigiert und die Provisionsvorauszahlung für Abreisen ab 1. November 2020 bei der Buchung nach geleisteter Anzahlung des Kunden ermöglicht.

Reindl ist sicher, auch für das kommende Geschäftsjahr ein „faires und sicheres“ Provisionskonzept zu finden. „Bis zur Veröffentlichung unseres neuen Modells garantieren wir Reisebüros, dass sie für Buchungen, die schon auf das nächste Geschäftsjahr laufen, mit unseren aktuell gültigen Grundprovisionen vergütet werden“, verspricht der Vertriebschef.

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