FTI entfernt Flexplus-Tarif von Website

11. März 2021 Aus Von Gerlach

Der Flexplus-Tarif von FTI sorgte gestern für hohe Wellen am Counter: In diversen Facebook-Gruppen wurde über die fehlende Preisgleichheit bei den Tarifen auf den veranstaltereigenen Webseiten im Vergleich zu den Reisebüros rege diskutiert. Auch die Redaktion von touristik aktuell wurde von mehreren verärgerten Reiseverkäufern kontaktiert. Ein Counter-Experte schimpfte: „Noch krasser kann man sich gegen den Vertrieb nicht positionieren.“

Als Folge entfernt FTI jetzt mit sofortiger Wirkung alle Flexplus-Tarife von den eigenen Portalen. Richard Reindl, Sales- und Marketing-Chef von FTI, hat sich in einem Facebook-Post an die Reisebüros gerichtet. Dieses liegt touristik aktuell vor.

Als Grund für die Preisungleichheit schreibt Reindl: „Unsere eigenen Portale haben aufgrund der eingesetzten, älteren Version der Traveltainment-Booking-IBE leider nicht die Möglichkeit, den Zusatzverkauf, in dem Fall den Flexplus-Tarif, mit abzubilden. Und das ist definitiv keine Ausrede, sondern die traurige Wahrheit dazu.“ Von daher sei auf FTI.de der Flexplus-Tarif in den Reisen integriert gewesen. Jedoch fielen im Falle des flexiblen Stornos auch hier die 58 Euro Selbstbehalt für den Kunden an, analog zur Marktregelung.

Reindl entschuldigte sich bei den Reisebüros: „Wir verstehen die Unruhe und die Verärgerung zu der Situation, die leider rein den technischen Möglichkeiten geschuldet waren, und möchten uns dafür auch in aller Form entschuldigen. Uns ist Preisgleichheit in allen Vertriebskanälen weiterhin das höchste Gut und sehr wichtig.“

Als Konsequenz wird FTI den Flexplus-Tarif nicht mehr auf den eigenen Webseiten anbieten. „Was klar belegt, dass es der Technik geschuldet war und für uns jetzt in Folge natürlich auch einen großen Nachteil mit sich bringt“, so Reindl abschließend.

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