Fortbildung: Bundesregierung erhöht Zuschüsse

10. März 2020 Aus Von Gerlach

Mit der Corona-Buchungsflaute hat die Entscheidung nicht zu tun – aber sie könnte für einige Touristiker zum richtigen Zeitpunkt kommen: Um mehr Menschen dazu zu animieren, sich weiter zu qualifizieren, will der Staat Fort- und Weiterbildungen stärker fördern.

Mit der Novelle für die Aufstiegs-Fortbildungsförderung (AFBG), auch bekannt als Aufstiegs- oder Meister-Bafög, werden Fortbildungen finanziell unterstützt. Derzeit werden Kurskosten bis zu 15.000 Euro übernommen, zu 40 Prozent als Zuschuss und zu 60 Prozent als Darlehen. Ab August soll der Zuschuss auf 50 Prozent steigen.

Außerdem gibt es Zuschüsse für den Unterhalt, die kräftig aufgestockt werden. Abhängig vom Einkommen soll es künftig einen Vollzuschuss geben statt bislang 50 Prozent – auch für Kinder und Ehepartner. Ebenfalls neu ist die mehrfache Förderung. Künftig können bis zu drei Aufstiegsstufen hintereinander gefördert werden, etwa zum Fachwirt und weiter zum touristischen Betriebswirt. So können Karrierewillige mehrfach profitieren.

Hinzu kommen Weiterbildungsprämien, Bildungs- und Qualifizierungsschecks der Bundesländer. In Hessen beispielsweise bekommen angehende Tourismusfachwirte 1.000 Euro steuerfrei geschenkt. In Bayern beträgt der „Meisterbonus“ sogar 2.000 Euro.

Über Fortbildungen und Fördermöglichkeiten informieren können sich Interessenten etwa an der Berliner Schule für Tourismus beim nächsten Tag der offenen Tür am 24. März. Von 13 Uhr bis 17 Uhr gibt es Beratung zu Fortbildungen und Umschulungen. Zudem lässt sich am „Schnupperunterricht“ teilnehmen. An der Frankfurter Schule für Touristik, die ebenfalls den Tourismusfachwirt und weitere Fortbildungen anbietet, findet der nächste Schnuppertag am 28. März statt (von 11 Uhr bis 15 Uhr). Einen weiteren Schnupperabend gibt es am 13. Mai.

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