Flussreisen: Vorausbuchungen noch unter Vor-Corona-Niveau

3. September 2021 Aus Von Gerlach

Nach dem verspäteten Restart zum Sommerbeginn fahren die deutschen Flusskreuzfahrtanbieter zum Teil extremes Kurzfristgeschäft ein. Die Vorausbuchungen für die Saison 2022 sind vielversprechend, aber noch nicht auf dem Vor-Corona-Niveau, wie eine Marktumfrage von touristik aktuell zeigt.

So berichtet beispielsweise Nicko Cruises von sehr kurzfristigen Buchungen für die laufende Saison, für den Zeitraum Oktober bis Dezember gebe es allerdings noch freie Kabinen. Die werden die Stuttgarter wohl über Preisaktionen füllen müssen. Die habe man zwar „deutlich zurückgeschraubt, ganz ohne geht es aber im derzeitigen Markt- und Wettbewerbsumfeld nicht“, sagt Geschäftsführer Guido Laukamp. Das Frühbuchergeschäft für die Saison 2022 ist ihm zufolge besser angelaufen als im Vorjahr, liege aber noch „merklich unter dem Vor-Corona-Niveau“.

Ähnlich sieht es beim Saarbrücker Veranstalter Anton Götten aus. Der deutsche Generalagent der französischen Reederei Croisi Europe ist „mit der zweiten Jahreshälfte 2021 nicht unzufrieden“, so Geschäftsführer Oliver Jost. Die Auslastung sei gut genug, um fast alle Abfahrten seit Juli durchführen zu können. „Die Vorausbuchungen für 2022 sind auch zufriedenstellend, liegen allerdings noch hinter denen der Vor-Corona-Jahre. Wir sind aber zuversichtlich, dass sie zum Herbst anziehen“, so Jost.

Das hat auch Phoenix Reisen noch nicht erreicht, allerdings erscheint der Katalog für 2022 erst Mitte September, wie Geschäftsführer Benjamin Krumpen relativiert.

Mehr zum Thema lesen Sie im Flusskreuzfahrten-Special der neuen ta-Ausgabe 35-36/2021, die nächste Woche erscheint.

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