Flugverkehr erholt sich nur langsam

11. Januar 2022 Aus Von Gerlach

Es geht zwar wieder aufwärts mit der Luftverkehrsbranche, aber nur in kleinen Schritten: Laut ihrer aktuellen Jahresbilanz registrierte die Deutsche Flugsicherung (DFS) 2021 insgesamt 1,67 Millionen Flüge nach Instrumentenflugregeln. Das sind gut 14 Prozent mehr als im ersten Krisenjahr, aber nur rund halb so viele wie 2019. Ein ähnlich niedriges Verkehrsaufkommen habe es zuletzt Anfang der 90er Jahre gegeben, heißt es.

Über das Jahr gesehen fällt die Bilanz gemischt aus. Nach schwachem Beginn nahmen die Verkehrszahlen der Statistik zufolge in der Jahresmitte deutlich zu, vor allem zwischen Juli und Oktober gab es Zuwächse. So war der Oktober mit mehr als 208.000 Flügen der verkehrsstärkste Monat des Jahres.

Auch der im Saisonverlauf typische Rückgang im November (auf rund 175.000 Flüge) fiel nach DFS-Angaben nicht so stark aus wie sonst. Im Dezember wurden mit etwa 174.700 Flüge nur noch knapp ein Viertel weniger Flugbewegungen verzeichnet als im Dezember des Vorkrisenjahres.

Verkehrsreichster Airport bleibt mit rund 260.000 Starts und Landungen der Frankfurter Flughafen, der aber mit einem Minus von 50 Prozent gegenüber 2019 erneut große Verluste hinnehmen musste. An zweiter Stelle steht München mit rund 150.000 Flugbewegungen (minus 64 Prozent) sowie Berlin mit rund 100.000 Starts und Landungen (minus 63 Prozent).

Diese Entwicklung zeige, „dass wir die Pandemie noch lange nicht überwunden haben“, erklärt DFS-Chef Arndt Schoenemann. „Deshalb gehen wir davon aus, dass wir das Vorkrisenniveau wohl erst 2025 wieder erreichen.”

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