Erleichterungen für geimpfte Reiserückkehrer

19. April 2021 Aus Von Gerlach

In zwei weiteren Bundesländern entfällt seit 19. April die Quarantäne-Pflicht für Geimpfte, die aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten einreisen. Voraussetzung ist, dass die zweite Impfung der Rückkehrenden mindestens 15 Tage zurückliegt. Das Land Niedersachsen stützt sich auf eine Studie des Robert-Koch-Instituts, der zufolge das Risiko einer Virusübertragung durch vollständig geimpfte Menschen spätestens ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung stark reduziert ist. Wer jedoch aus einem Virusvariantengebiet nach Niedersachsen einreisen möchte, muss trotz Impfung nach wie vor in Quarantäne. 

In Baden-Württemberg sind Geimpfte seit 19. April ebenfalls nach ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet von der Quarantäne-Pflicht befreit. Voraussetzung ist, dass die zweite Corona-Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Wer zuvor an Corona erkrankt war, gilt mit nur einer Impfung als vollständig geschützt und ist von der Pflicht zur Selbstisolation befreit. 

Auch Berlin und Bremen diskutieren über Erleichterungen

Neben Niedersachsen und Baden-Württemberg planen auch weitere Bundesländer Erleichterungen für Geimpfte. In Berlin hatte der Senat bereits vergangene Woche die Befreiung von Geimpften von Testpflichten in Aussicht gestellt. Auch Brandenburg bereite laut NDR eine entsprechende Änderung der Corona-Verordnung vor. In Bremen will der Senat am Dienstag über Erleichterungen diskutieren. 

In Rheinland-Pfalz ist die Ausnahme für vollständig Geimpfte von Test- und Quarantänepflicht nach der Einreise aus einem Risikogebiet bereits beschlossen. In Nordrhein-Westfalen müssen Reiserückkehrer seit Ende Dezember nicht mehr in Quarantäne – auch, wenn sie nicht geimpft sind. Allerdings müssen sie einen Coronatest bei Einreise oder kurz danach machen, um die Quarantäne zu umgehen. 

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