DRV: Umsatzeinbrüche bei assoziierten Mitgliedern

20. Juli 2020 Aus Von Gerlach

Nicht nur Reisemittler und Veranstalter haben unter den massiven Auswirkungen der Corona-Krise zu leiden. Der weltweite Reisestopp zwinge auch die assoziierten DRV-Mitglieder wie IT-Anbieter und Versicherungen in die Knie, teilt der Reiseverband mit. „Auch wenn der Reiseverkehr in Europa wieder langsam anläuft, ist immer noch keine Besserung der wirtschaftlichen Situation in Sicht“, sagt Susanne Schick, Vizepräsidentin der assoziierten Mitglieder (Säule E) im DRV.

Schick zufolge habe die Mehrheit der assoziierten Mitglieder weiterhin mit Umsatzrückgängen von über 70 Prozent zu kämpfen. „Nicht wenige klagen über einen dramatischen Einbruch von bis zu 95 Prozent.“ Und Besserung sei nicht in Sicht.
Denn vom Deutschland-Tourismus profitieren laut Schick die wenigsten, da 70 Prozent aller über 71 Millionen Reisen der Deutschen ins Ausland führen. Es fehlten Perspektiven, so dass mit einer wirtschaftlichen Erholung so schnell kaum zu rechnen sei.

Auch die Hilfen der Bundesregierung seien für viele unzureichend, erläutert Schick die Ergebnisse einer Umfrage. Viele der befragten 500 Mitglieder sehen die Anhebung und Verlängerung des steuerlichen Verlustrücktrages eher als ungenügend, genauso wie die Überbrückungshilfen zur Abfederung des Umsatzausfalls, da diese nur bis August greifen und damit die Laufzeit zu gering sei. Als immerhin sehr hilfreich sehen die Dienstleister laut Schick jedoch an, dass die vereinfachten Regeln zu Kurzarbeitergeld über den 31. Dezember 2020 Bestand haben sollen, denn fast überall habe man Kurzarbeit einführen müssen.

 
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