DRV-Umfrage: Branche schimpft über Politik

3. März 2021 Aus Von Gerlach

Wenig überraschend: Touristiker stellen der Politik ein schlechtes Zeugnis aus. Kritikpunkte sind laut einer DRV-Blitzumfrage unter 600 Verbandsmitgliedern der zu langsame Impffortschritt und die Quarantäne für Reiserückkehrer. Reisebüros, Veranstalter und weitere touristische Dienstleister schimpfen zudem über die nicht enden wollenden Appelle der Politik, auf das Reisen zu verzichten. 

Ein Drittel der Umfrageteilnehmer rechnet an Pfingsten und zum Sommer mit dem Anlaufen des Reisegeschäfts. Einen vorzeitigen Neustart zu Ostern erwarten nur wenige. Rund 90 Prozent der Reisebüros und Veranstalter erwarten höchstens 50 Prozent des Umsatzes aus dem Vergleichsjahr 2019.

DRV-Präsident Norbert Fiebig über die Umfrage: „Die Ergebnisse zeigen, dass im Mittelpunkt der politischen Überlegungen jetzt Strategien stehen müssen, die internationale Mobilität schrittweise wieder zu ermöglichen.“ Dazu zähle die Beschleunigung des Impfens ebenso wie eine schlüssige Teststrategie. Die Politik müsse mit ihren Appellen, auf das Reisen zu verzichten, aufhören. „Das ist nicht nur für die Reisewirtschaft wichtig – das ist essentiell für den Wirtschaftsstandort Deutschland“, so Fiebig.

 
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