DRV ruft zu Schutzschirm-Schreiben auf

19. März 2020 Aus Von Gerlach

Der Deutsche Reiseverband (DRV) ruft die Branche dazu auf, der Forderung nach einem Schutzschirm für die Reisewirtschaft gegenüber der Politik noch mehr Nachdruck zu verleihen. Dazu hat der Verband die E-Mail- und Briefaktion „Schutzschirm für die Reisewirtschaft“. Auf einer dazu eingerichteten Internet-Seite (siehe hier) lassen sich Musterschreiben an die zuständigen Bundestagsabgeordneten und Ministerien personalisieren. Der Versand erfolgt entweder direkt über die Website per E-Mail, oder ausgedruckt und per Post.

Konkret fordert der DRV eine Novellierung der Stornoregelungen. Denn diese führen in der jetzigen Form zu Rückbuchungen der Provisionszahlungen bei den Reisebüros und bei den  Reiseveranstaltern zur Rückzahlung bereits geleisteter Kundenzahlungen. Bei beiden entstünden dadurch „massive finanzielle Probleme“, kritisiert der DRV.

Um diesen Liquiditätsabfluss zu stoppen, gebe es zwei Möglichkeiten, heißt es vom Verband und in dem Musterschreiben: „Entweder der Bund erklärt sich dazu bereit, die derzeitig anfallenden Kosten der Rückzahlungen für nicht angetretene oder antretbare Reisen zu übernehmen, oder er räumt Reiseveranstaltern die Option ein, statt einer Barauszahlung eine Reisegutschrift auszuhändigen, die ein Jahr gültig ist.“ Diese könnte dann im selben Reisebüro und beim selben Reiseveranstalter eingelöst werden und wäre über den Staat abgesichert, erläutert der Verband. In beiden Fällen würden die Provisionszahlungen beim Reisevertrieb verbleiben.

 
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