DRV fordert Schutzschirm für Touristikbranche

16. März 2020 Aus Von Gerlach

Der DRV hat seine Forderung an die Bundesregierung untermauert, einen Schutzschirm für die Touristikbranche zu spannen. Dieser müsse über bereits getroffene wirtschaftliche Maßnahmen hinausgehen. 

Maßgeblich geht es dem Verband dabei um zwei Dinge: 
1.    Neue Stornoregelungen für Veranstalter.
2.    Staatliche Hilfe für Provisionsausfall der Reisebüros

Hintergrund der Forderungen: Durch die aktuell vermehrt notwendigen Absagen von Reisen kommt es bei Reiseveranstaltern und Reisebüros zu einem außerordentlichen Liquiditätsbedarf, denn Kunden haben rechtlichen Anspruch auf die Erstattung des gezahlten Reisepreises oder der Anzahlung.

„Die geltenden Stornoregelungen im deutschen Reiserecht sind für eine derartige Großkrise nicht geeignet“, ist sich DRV-Präsident Norbert Fiebig mit ASR-Präsident Jochen Szech einig. Deshalb fordere man die Bundesregierung auf, die Provisionen für Reisebüros und die Stornokosten für Reiseveranstalter im Rahmen einer Beihilfe auszugleichen.

Sollte dies nicht zeitnah umgesetzt werden, müssten die sofortigen Rückzahlungen auf Grundlage der geltenden Stornoregeln umgehend „unternehmens- und verbraucherschützend ausgesetzt oder durch Reisegutschriften ersetzt werden“, so der DRV. Dafür benötigt die Reisewirtschaft die Unterstützung der Politik.

Mit diesen Schritten könne die Liquidität in der gesamten Reisewirtschaft erhalten bleiben, ist Fiebig überzeugt. Dies schütze „Verbraucher und Wirtschaft“, so der DRV-Präsident. Mehr zum Thema finden Sie hier.
 

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