DRV fordert intelligente Covid-Test-Strategie

22. Oktober 2020 Aus Von Gerlach

DRV-Präsident Norbert Fiebig zeigt sich wie alle Touristiker „hocherfreut“ über die Aufhebung der Reisewarnung für das wichtige Winterziel Kanaren. Er nennt die Aufhebung einen logischen Schritt. Schließlich liege auf den Kanaren die Sieben-Tage-Inzidenz seit Anfang Oktober unter dem Schwellenwert 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Aber: Man dürfe nicht zu einem Stop and Go kommen, das würde zu einer Verunsicherung vor allem bei den Reisenden führen, mahnt der DRV-Präsident.

Er fordert, wie es seit Sommer schon für vier türkische Urlaubsregionen funktioniert, einen zeitnah eingerichteten sicheren Luftkorridor. Mit einem PCR-Test im Zielgebiet würde die Quarantäne-Regelung für Rückkehrer von den Balearen und dem spanischen Festland entfallen. Außerdem könnte man die Einschleppung des Virus so wirksam eindämmen. Die von der Bundesregierung geplante Zwangsquarantäne für Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten ist aus Sicht des DRV unverhältnismäßig und der falsche Weg.

Über einen sicheren Korridor, der zwischen Deutschland und den spanischen Inseln gelten soll, verhandeln auch bereits die spanischen und die deutschen Behörden. Denn selbstverständlich möchte Spanien auch nicht, dass an Covid erkrankte Urlauber aus Deutschland einreisen.

 
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