Dom Rep: Gesundheitsplan mit Versicherung for free

27. August 2020 Aus Von Gerlach

Mit einer Reihe von Initiativen möchte Luis Abinader, neuer Präsident der Dominikanischen Republik, den Tourismus in seinem Heimatland ankurbeln.

Herzstück eines neuen Gesundheitsplans, der mit den Tourismus- und Gesundheitsverantwortlichen des Landes ausgearbeitet wurde, ist eine Reiseversicherung. Die Versicherung, die von Ende September bis Ende Dezember vom Dominikanischen Staat gezahlt wird und somit für den Urlauber kostenlos ist, umfasst folgende Punkte im Fall einer Covid-19-Infektion: Unterbringung, Notfallversorgung, medizinische Telefonberatung und Flugumbuchungskosten.

Ab Ende September werden bei Ankunft stichprobenartig neuartige Covid-19-Atemtests durchgeführt – und das kostenlos. Sobald diese neuen Tests eingeführt sind, entfällt die bis dahin geltende Anforderung eines negativen Covid-19-Test vor dem Abflug.

Darüber hinaus richtet jedes Resort eine so genannte „Labor Sanitary Bubble“ ein, in der eventuell positive Fälle schnellstmöglich behandelt und erneut getestet werden können. In diesen Bereichen arbeiten ausgebildete Ärzte, die mit nahegelegenen Laboratorien verbunden sind, die infizierten Touristen Priorität einräumen. Es gibt zudem Erholungsräume und solche für präventive Quarantäne.

Alle touristischen Einrichtungen – vom Bus bis zum Hotel – werden mit einem einheitlichen strengen Hygienesiegel zertifiziert, zu dem auch kontaktloses Fiebermessen vor dem Betreten gehört. Für „Social Distancing“ haben die großflächigen Resorts, die zudem nur 50 Prozent der Zimmer verkaufen dürfen, viel Platz. In den Hotels muss ein Mundschutz nur an der Rezeption und in den weiteren öffentlichen Bereichen getragen werden. Außerhalb der Resorts, sprich bei Ausflügen, ist dies auch im Bus und auf der Straße Pflicht. Die Ausflügler sind spätestens um 19 Uhr wieder im Hotel, noch bis Mitte Oktober gibt es eine Ausgangssperre.

Flughäfen und Resorts sind in der Dominikanischen Republik seit 1. Juli wieder offen. Die Verlängerung der Reisewarnung bis zum 14. September ist ein Rückschlag für das Land.

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